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Deutsche TV-Plattform erarbeitet Mindestanforderungen für IPTV
01.09.2008
Auf einer Pressekonferenz anlässlich der Internationalen Funkausstellung
Berlin (IFA) kündigte die Deutsche TV-Plattform an, innerhalb der
„Arbeitsgruppe IPTV“ Mindestanforderungen für das Fernsehen über Internet
Protocol zu erarbeiten. Die DSL-Netze in Deutschland und Europa würden
stetig ausgebaut und seien grundsätzlich bereits seit einigen Jahren in der
Lage, auch Fernsehprogramme und Multinedia-Inhalte selbst mit HDTV-Qualität
zu transportieren. Größter Vorteil von IPTV sei die Möglichkeit, neben
klassischem Fernsehen, auch in HDTV-Qualität, durch den integrierten
Rückkanal weitere Dienste wie z.B. interaktive Angebote, Video on Demand
(VoD) und netzbasiertes Video-Recording anbieten zu können.
Jürgen Sewczyk, Leiter der Arbeitsgruppe IPTV der Deutschen TV-Plattform
sagte auf der IFA-Pressekonferenz: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, auf der
Basis einer gründlichen Analyse der aktuellen Marktsituation die
notwendigen Mindestanforderungen an IPTV-Receiver zu definieren. Dabei
berücksichtigen wir natürlich internationale Standards ebenso wie bereits
etablierte Technologien.“ Sewczyk weiter: „Wir freuen uns, dass in unserer
Arbeitsgruppe ein konstruktiver Weg eingeschlagen wurde, in dem von allen
Marktbeteiligten einheitliche Technologien unterstützt werden. Das ist für
den Deutschen Markt in dieser Art zum ersten Mal gelungen. Auf diese Weise
leistet die Deutsche TV-Plattform einen wesentlichen Beitrag zur schnellen
Marktentwicklung in Deutschland.“
www.tv-plattform.de
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