Radio-Info
Digitalradio - Länder melden Frequenzbedarf Ende März an
23.02.2009
Die Rundfunkkommission der Länder will den Bedarf an digitalen Frequenzen
für den Neustart des Digitalradios am 26. März an die Bundesnetzagentur
melden. Dies berichtet der Branchendienst „Kontakter“ (Ausgabe vom 23.
Februar). Ursprünglich war die Anmeldung des Frequenzbedarfs bereits für
Dezember 2008 geplant. Dem Bericht zufolge fehlten zu diesem Zeitpunkt die
finanzielle Zusage der ARD sowie die Erlaubnis für den NDR, über bestehende
UKW-Sender hinaus neue digitale Radiokanäle starten zu dürfen. Der NDR sei
am 26. März Thema, heißt es weiter, die ARD befinde sich „auf gutem
Weg“.
Wie bereits berichtet, haben sich die Intendanten der ARD darauf geeinigt,
einen neuen Anlauf für digitales terrestrisches Radio in Deutschland zu
unternehmen. Die Senderverantwortlichen wollen nach Informationen des
„Meinungsbarometers Digitaler Rundfunk“ (Februar-Ausgabe) bei der
Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) für
die Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks auf Basis der
DAB-Systemfamilie die Freigabe von zweckgebundenen Gebührengeldern
beantragen. Wie der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust (SWR) dem
Fachinformationsdienst sagte, sei diese Entscheidung einmütig getroffen
worden. Zu dem anvisierten Zeitplan sagte der ARD-Voristzende:
„Vorausgesetzt die KEF stimmt zu, so ist zunächst eine Abstimmung der
medien- und telekommunikationsrechtlichen Rahmenbedingungen unter allen
Beteiligten erforderlich.“ Ab 2010 sei dann ein zielgerichteter,
sukzessiver Netzausbau vorgesehen. Dies solle zunächst in regionalen Inseln
geschehen.
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