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Telekom will neue Mobilfunkgeneration LTE zum Jahresende starten – Dämpfer für Breitbandstrategie der Bundesregierung
03.03.2010
Die Telekom will Ende 2010 ein neues Mobilfunknetz auf Basis der
4G-Technologie Long Term Evolution (LTE) starten. „Wir erwarten, Ende
dieses Jahres den ersten Rollout zu machen“, sagte
Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme einem Bericht der
„Financial Times Deutschland“ (FTD, Ausgabe vom 3. März)
zufolge. Am 12. April will die Bundesnetzagentur Frequenzblöcke
für die neue Mobilfunkgeneration versteigern, dabei handelt es sich
auch um Frequenzbereiche des klassischen Rundfunks (die so genannte
„Digitale Dividende“). Fernsehsender, Kabelnetzbetreiber und
Hersteller von drahtlosen Mikrofonen hatten dabei in der Vergangenheit
wiederholt auf mögliches Störpotenzial hingewiesen und eine
Verschiebung der Auktion gefordert. Kleinere Netzbetreiber wie O2 und
E-Plus wiederum übten Kritik an dem geplanten Auktionsverfahren, weil
sie sich gegenüber den Großen benachteiligt sehen. Aktuell sind
hierzu Gerichtsverfahren anhängig, mit denen sich am 17. März das
Verwaltungsgericht Köln befassen wird.
Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis Jahresende 2010 alle
Haushalte in Deutschland einen Breitbandanschluss erhalten, das sieht
jedenfalls die Breitbandinitiative der Koalition vor. Telekom-Chef van
Damme versetzte diesem ambitionierten Vorhaben – trotz der eigenen
LTE-Pläne – jedoch einen Dämpfer. „Das werden wir so
nicht erreichen“, räumte er auf der CeBIT in Hannover ein.
www.telekom.de
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