Medien
Amtszeit der NLM-Versammlung endet – Gremium fordert Selbstverpflichtung der Privatsender
08.03.2010
Am 8. März endete die Amtszeit der Versammlung der
Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Unter Vorsitz von Thomas
Koch (März 2004 bis Juni 2008) und Ortrud Wendt (Juni 2008 bis
März 2010) traf das 25-köpfige Gremium – bestehend aus den
im Landtag vertretenen Parteien und den gesellschaftlich relevanten Gruppen
– in den vergangenen sechs Jahren eine Fülle von Entscheidungen
mit medienpolitischer Bedeutung. Dies teilte die NLM am 8. März
mit.
Versammlung mahnt gesellschaftliche Verantwortung der Privaten
an
In ihrer letzten Sitzung am 14. Januar befasste sich die Versammlung der
Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) eingehend mit einem Papier
der Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten zu den „Programmgrenzen
im privaten Fernsehen“ und mahnte eine Selbstverpflichtung der Sender
an. „Nicht alles was legal ist, ist auch legitim“, fasste die
Vorsitzende der Versammlung, Ortrud Wendt, die Diskussion zusammen.
„Das Fernsehen ist nach wie vor ein wichtiges Leitmedium der
demokratischen Gesellschaft. Daraus erwächst eine gesellschaftliche
Verantwortung auch für die privaten Sender. Dieses Papier ist eine
gute Grundlage für die Arbeit der sich am 10. März neu
konstituierenden Versammlung und für notwendige Gespräche mit den
Programmverantwortlichen der von der NLM zugelassenen Sender“, betonte
Ortrud Wendt.
www.nlm.de
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