Satellit
Astrium erhält Zuschlag für Studie zum Schutz der europäischen Satellitennavigationssysteme
16.03.2010
Astrium Services GmbH ist von der Aufsichtsbehörde für das
Europäische Globale Satellitennavigationssystem (GSA) mit der
Durchführung einer wichtigen Studie beauftragt worden, die
erforderliche Maßnahmen zum Schutz der europäischen
Satellitennavigationssysteme vor Funkstörungen festlegen soll. Wie das
Unternehmen am 16. März mitteilte, beläuft sich das
Auftragsvolumen auf eine Millionen Euro. PROTECTOR (Public Regulated
Services and Operational Tool to Evaluate and Counteract Threats
Originating from Radio-sources) ist ein Projekt im 7.
Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission.
Die Studie PROTECTOR wird nun durch ein Konsortium unter Leitung von
Astrium Services GmbH ausgeführt. Insbesondere soll dabei untersucht
werden, wie sich die europäischen Satellitennavigationssysteme Galileo
und EGNOS mit ihren jeweiligen Diensten gegen Störungen aus Funkquellen
im L-, S-, Ku- und C-Band schützen lassen. Die Studie wird daher die
technischen und wirtschaftlichen Parameter für die Entwicklung eines
effektiven Systems zum Schutz dieser Satellitennavigationssysteme auch vor
gezielten Störungen abstecken.
Astrium Services wird die Studie sofort starten und dabei eng mit seinen
Konsortialpartnern zusammenarbeiten, zu denen sein Schwesterunternehmen
Astrium Satellites in Großbritannien und Deutschland, France
Développement Conseil sàrl, QinetiQ Ltd sowie die
österreichische Joanneum Research GmbH gehören.
Eric Béranger, CEO von Astrium Services, sagte während der
Satellite 2010 Show in Washington: „Die Systeme EGNOS und Galileo
sind entscheidende Komponenten des zukünftigen europäischen
Satellitennavigationsnetzes. Diese Studie wird der Aufsichtsbehörde
für das Europäische GNSS eine genaue Bewertung der Gefahren
ermöglichen, die für diese Systeme von Funkstörungen
ausgehen. Darüber hinaus wird sie bei der Festlegung der
Maßnahmen helfen, die erforderlich sind, um derartige Bedrohungen
ständig im Blick zu behalten und die Systeme davor zu schützen.
Wir freuen uns darauf, eng mit unseren Konsortialpartnern
zusammenzuarbeiten, um unserem Kunden eine umfassende Studie
vorzulegen.“
www.astrium.eads.net
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