CE-Info
Gesamtumsatz für technische Gebrauchsgüter in Westeuropa geht um 5,1 Prozent zurück – GfK Temax
29.08.2011
Im zweiten Quartal 2011 hat der Gesamtmarkt für technische Gebrauchsgüter
in Westeuropa einen Gesamtumsatz von 41,8 Milliarden Euro erzielt und damit
5,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Informationstechnologie ist dabei mit einem Umsatzplus von 5,7 Prozent
weiter auf Wachstumskurs, die Märkte für Telekommunikation und
Elektrokleingeräte zeigen sich stabil. Auf Länderebene legen die Umsätze in
Deutschland, Österreich und den Niederlanden im Vergleich zum zweiten
Quartal 2010 zu. Dies sind Ergebnisse des Temax Westeuropa, teilte die
Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am 29. August mit.
Informationstechnologie am wachstumsstärksten
Der Bereich Informationstechnologie präsentiert sich im zweiten Quartal
2011 mit einem Umsatzplus von 5,7 Prozent am wachstumsstärksten. Die Märkte
für Telekommunikation und Elektrokleingeräte können sich mit Zuwachsraten
von 0,8 Prozent beziehungsweise 0,2 Prozent ebenfalls behaupten. Dies
genügt jedoch nicht, um den Gesamtmarkt für technische Gebrauchsgüter ins
Plus zu drehen. Die Umsätze bewegen sich insgesamt 5,1 Prozent unterhalb
des Vorjahresniveaus. Den deutlichsten Rückgang muss dabei der Bereich
Unterhaltungselektronik hinnehmen, der sich allerdings vor dem Hintergrund
des Ausnahmejahres 2010 relativiert. Dank Impulsen wie der
Fußballweltmeisterschaft boomten damals vor allem die Verkäufe mit
Fernsehern, der umsatzstärksten Warengruppe.
Unterhaltungselektronik-Branche erleidet Einbußen
Westeuropäische Konsumenten geben für Produkte der
Unterhaltungselektronik (CE) im zweiten Quartal 2011 insgesamt 8,6
Milliarden Euro aus, ein Rückgang von 21,7 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. Im Jahr 2010 profitierte vor allem der umsatzstärkste
Bereich der Fernseher von der Fußballweltmeisterschaft. Verglichen jedoch
mit dem Jahr 2009, in dem es keine nennenswerten Impulse durch
Sport-Großereignisse gab, verzeichnet die Nachfrage nach Fernsehern
hingegen ein deutliches Plus. Trotz des insgesamt schwierigen Umfeldes für
die Unterhaltungselektronik, gibt es in nahezu allen CE-Bereichen positive
Meldungen. Zum Beispiel sind vor allem LED-Fernseher auf Grund ihres
Designs und technischer Innovationen gefragt. Nach wie vor greifen die
Konsumenten immer öfter zu LCD-Fernsehern mit größeren Bilddiagonalen.
Impulse ergeben sich auch aus einer erhöhten Kauffrequenz bei
Flachbildfernsehern, welche durch innovative Technologien wie HDTV, 3D und
Internetfähigkeit getrieben wird.
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