Kommunikation
Markt für Breitbandzugänge im Festnetz wächst weiter – 13,6 Milliarden Euro Umsatz
13.02.2012
Der Umsatz mit Internetzugängen im Festnetz hat in Deutschland einen
neuen Höchstwert erreicht. Im Jahr 2011 legte der Markt um 1,8 Prozent auf
13,6 Milliarden Euro zu. Das berichtete der Hightech-Verband BITKOM am 13.
Februar auf Basis aktueller Zahlen des Marktforschungsinstituts EITO. Im
Jahr 2012 wird mit einem Plus von zwei Prozent auf 13,9 Milliarden Euro
gerechnet. „Das Zugangsgeschäft im Festnetz legt trotz des Trends zur
mobilen Internetnutzung weiter zu“, sagte BITKOM-Präsident Dieter Kempf.
„Der Bedarf an zusätzlicher Bandbreite ist ungebrochen.“ Fast zwei Drittel
(64 Prozent) des Marktes entfallen auf Internetzugänge für Privatkunden.
Hier legt der Umsatz 2012 voraussichtlich um 2,2 Prozent auf 8,9 Milliarden
Euro zu. Das Geschäft mit Internetanschlüssen für gewerbliche Kunden
erreicht einen Anteil von 36 Prozent. Der Umsatz steigt um 1,2 Prozent auf
4,9 Milliarden Euro.
Rund 27,6 Millionen Festnetz-Breitbandanschlüsse
Nach Angaben des BITKOM gab es im Jahr 2011 rund 27,6 Millionen
Breitbandanschlüsse im Festnetz. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr. 87 Prozent der Anschlüsse entfallen auf DSL, die
restlichen 13 Prozent auf das Kabelnetz sowie weitere Anschlussarten. Für
das laufende Jahr wird mit einem weiteren Zuwachs aller Anschlüsse um 1,9
Prozent auf 28,1 Millionen gerechnet. Nach Angaben der Bundesnetzagentur
verfügten 33,5 Prozent der vermarkteten Highspeed-Internetzugänge über eine
Geschwindigkeit von mehr als zehn Megabit pro Sekunde. Der Großteil der
Bundesbürger besitzt einen Anschluss mit einer mittleren Geschwindigkeit
zwischen zwei Megabit und weniger als zehn Megabit pro Sekunde zu. 12,5
Prozent der Bundesbürger hätten sich für einen Anschluss mit weniger als
zwei Megabit pro Sekunde entschlossen, obwohl in aller Regel größere
Bandbreiten zur Verfügung stünden, hieß es beim BITKOM.
www.bitkom.org
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