Kommunikation
258 Millionen Handys gingen 2011 in Europa über Ladentisch – Smartphones immer beliebter
14.02.2012
Die Nachfrage nach Mobiltelefonen ist in Europa im Jahr 2011 erneut
gestiegen, da insbesondere Smartphones bei den Konsumenten zunehmend
beliebter werden. Im Jahr 2011 wurden laut GfK 3,2 Prozent mehr
Mobiltelefone verkauft, insbesondere schnellte der Absatz von Smartphones
um 67 Prozent nach oben. Im vergangenen Jahr kauften die europäischen
Konsumenten insgesamt 258 Millionen Handys und damit 3,2 Prozent mehr als
im Jahr 2010. Diese positive Entwicklung verdankt die Branche vor allem
einer ganz bestimmten Handysparte, nämlich den Smartphones. Für
sie nahm im Jahresverlauf die Nachfrage um 67 Prozent zu.
Smartphone-Anteil bei 36 Prozent
Während im Jahr 2010 der Smartphone-Anteil noch bei 22 Prozent
aller verkauften Mobiltelefone lag, waren es 2011 bereits 36 Prozent. Im
Dezember 2011 stieg dieser Anteil sogar auf 45 Prozent. In allen 25
betrachteten Ländern Europas verzeichneten die Händler bei
Smartphones ein hohes zweistelliges Absatzplus: zwischen 35 Prozent in
Großbritannien und 105 Prozent in der Region Eurasien (Kasachstan,
Russland, Türkei und Ukraine). Der aktuell größte
europäische Markt für Smartphones ist Großbritannien, wo
mehr als 17 Prozent aller Smartphones verkauft werden. Dahinter liegen
Deutschland, Österreich und Schweiz mit einem Anteil von zusammen 16
Prozent. Der durchschnittliche Preis von Mobiltelefonen stieg zwischen 2010
und 2011 um acht Prozent auf 200 Euro. Die Handelsexperten der GfK rechnen
damit, dass die Branche der digitalen Endgeräte, dazu zählen
unter anderem Mobiltelefone, LCD-Fernseher, Computer, Digitalkameras,
Tablet-PCs und Bürogeräte, in diesem Jahr 22 Prozent ihrer
weltweiten Umsätze allein mit dem Verkauf von Smartphones
erwirtschaften wird. Das wäre ein Zuwachs um vier Prozentpunkte im
Vergleich zu 2011.
www.gfk.com
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