DAUN, 16.09.2014 - 15:42 Uhr
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Alternativen zu Netflix - Streamingdienste im Überblick

(dpa/tmn) - Netflix ist nicht der erste Streamingdienst, der in Deutschland an den Start geht. Mit Maxdome, Watchever, Instant Video und Sky Snap haben sich bereits einige Dienste mit unterschiedlichen Angeboten etabliert.

Die größten Vertreter im Überblick

  • MaxdomeDer Zugang zum Streamingangebot von „Maxdome» kostet 7,99 Euro im Monat. Dafür gibt es neben US-Serien und Filmen zahlreiche deutsche Serien, die aus dem Programm der Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe bekannt sind. Im Monatspaket sind aber nicht alle Inhalte des Dienstes verfügbar. Manch eine aktuelle Blockbuster-Produktion kostet extra. Für unterwegs können Filme und Serienfolgen für einen begrenzten Zeitraum gespeichert und über die Mobil-App angesehen werden.
  • WatcheverDas Angebot für 8,99 Euro im Monat bietet ein breites Angebot an Filmen. Auch Serienfans finden im Katalog viele populäre Programme. Einzelabrufe gibt es keine. Nutzer von Mobilgeräten können für eine begrenzte Zeit Inhalte speichern und sie unterwegs ansehen, ohne die Datenverbindung zu belasten.
  • Instant VideoAmazons Videodienst kostet entweder 49 Euro im Jahr oder 7,99 Euro im Monat. Im Angebot sind Filme und Serien, einige Inhalte vertreibt der Dienst exklusiv. „Instant Video» richtet sich besonders an Amazonkunden mit der hauseigenen Kindle-Hardware. Auch hier gibt es eine Offlinefunktion - aber nur für Kindle-Fire-Geräte.
  • Sky SnapDer Streamingdienst des Bezahlsenders Sky kostet je nach gewähltem Zugang 3,99 Euro oder 6,99 Euro im Monat. Besonderes Merkmal sind Serien des US-Senders HBO wie „Die Sopranos“. Die Offlinefunktion ist momentan nur für iOS-Geräte verfügbar.
  • MubiDieser kleine Streamingdienst richtet sich an Fans von anspruchsvolleren Filmen. Für 4,90 Euro im Monat gibt es Zugriff auf 30 Arthouse-Produktionen und Dokumentarfilme im Monat. Auch hier gibt es eine Offlinefunktion und Apps für iOS-Geräte und Sonys Playstation.
  • Netzkino.deWer nicht die neuesten oder teuersten Filme sehen will, findet bei diesem kostenlosen Video-on-Demand-Dienst so manche Perle. Neben zahlreichen B-Movies zeigt Netzkino.de zum Beispiel auch Produktionen von Lars von Trier oder Hitchcock-Klassiker. Das Angebot ist werbefinanziert.
  • alleskino.deDas Portal des deutschen Produzenten und Regisseurs Hans W. Geißendörfer zeigt nur deutsche Produktionen. Auch alte Produktionen der DEFA sind verfügbar. Ausgewählte Filme werden zeitlich beschränkt kostenlos angeboten, andere sind kostenpflichtig.
  • EinzelabrufNeben reinem Streaming bieten zahlreiche andere Dienste auch den kostenpflichtigen Einzelabruf von Filmen und Serienfolgen an. Diese können entweder gekauft oder für einen geringeren Preis für eine festgelegte Zeit ausgeliehen werden. Darunter sind Apples iTunes, Google Play oder Sony Video Unlimited, zu denen man durch den Kauf der meisten Smartphones und Tablets automatisch Zugang erhält.
  • MediathekenKostenlos streamt, wer auf die Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender zugreift. Die meisten Inhalte sind hier noch sieben Tage nach dem Sendetermin verfügbar, einige sogar noch länger. Auch die meisten Privatsender stellen ihr Programm ins Netz. Je nach Sendung können für den Abruf aber Kosten anfallen.

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