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DAUN, 15.07.2022 - 11:21 Uhr
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ARD Mediathek punktet mit hochwertigen Dokus und Serien

Fernsehgeräte wichtigste Ausspielplattform für die Videos der ARD Mediathek

Die ARD Mediathek punktet mit hochwertigen Dokus und Serien und bleibt reichweitenstärkstes Streaming-Portal der deutschen Fernsehsender. Wie die ARD mitteilt, erreicht die Mediathek des öffentlich-rechtlicher Senders täglich mehr als zwei Millionen Menschen und verzeichnet damit weiterhin die größte Reichweite aller Streaming-Portale der deutschen Fernsehsender.

Laut ARD Angaben liegt sie auch bei der täglichen Gesamtnutzung mit durchschnittlich 2,37 Mio. Stunden im ersten Halbjahr 2022 vor ihren Mitbewerbern.

Fernsehgeräte wichtigste Ausspielplattform für die Videos der ARD Mediathek

Für die Videos der ARD Mediathek sind Fernsehgeräte die wichtigste Ausspielplattform, knapp die Hälfte (48 Prozent) der gesamten Abrufzeit wurde über TV-Geräte gestreamt, wie eine ARD-Sprecherin auf Anfrage gegenüber INFOSAT mitteilte. Die übrigen Geräteklassen würden recht eng beisammen liegen: So würde liege die Nutzung der ARD Mediathek über Desktop/Laptop bei 18 Prozent, bei Tablets 17 Prozent sowie 13 Prozent bei Smartphones. Rund 4 Prozent der Abrufe ließen sich nicht zuordnen, so die Sprecherin.

Großes Interesse bei anspruchsvollen Reportagen und Dokumentationen

 

Neben den fiktionalen Formaten stoßen vor allem anspruchsvolle Reportagen und Dokumentationen auf großes Interesse beim Publikum. Aktuell konnte etwa die fünfteilige „Sportschau“-Doku-Serie „Being Jan Ullrich“ (SR/NDR) mit 2,4 Mio. Videoabrufen überzeugen sowie der investigative Film „Die Recyclinglüge“ (WDR/NDR/BR/MDR/rbb/SWR) mit über 400.000 Abrufen.

Sophie Burkhardt, Channel Managerin ARD Mediathek und stellvertretende ARD-Programmdirektorin: „Dokus schaffen es inzwischen in den Mediatheks-Charts ganz nach oben. Das freut uns, denn es zeigt, dass die ARD Mediathek sich zu einem Ort entwickelt hat, an dem sich Menschen über gesellschaftliche und politische Themen informieren.“

Immer mehr Formate werden speziell für die ARD Mediathek oder ein streaming-affines Publikum entwickelt, darunter die Dramedy-Serie „All you need“ über vier schwule Männer, deren Wege sich in einer Berliner WG kreuzen oder die Comedy-Serie „How to Dad“. Auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten sind neue Serien wie „Wild Republic“ und „Hype“ ebenso wie relevante Dokus, zum Beispiel „Drug Nation - das Versagen der Drogenpolitik“ oder die Doku-Serie „Nazijäger - Reise in die Finsternis“.

Die meistgesehenen Dokumentationen im ersten Halbjahr

  • „Wie Gott uns schuf“ (rbb/SWR/NDR): 519.000 Videoabrufe
  • „Sturm auf das Kapitol“ (SWR): 509.000 Videoabrufe
  • „Angela Merkel - Im Lauf der Zeit“ (MDR): 500.000 Videoabrufe

Die meistgesehenen Doku-Serien:

  • „Feuer & Flamme“, Staffel 5 (WDR): 2.73 Mio. Videoabrufe (455.000 pro Folge)
  • „Nazijäger - Reise in die Finsternis“ (NDR/SWR/rbb/hr): 0,98 Mio. Videoabrufe (326.000 pro Folge)
  • „Die Queen - Schicksalsjahre einer Königin“ (SWR/rbb/NDR): 1,72 Mio. Videoabrufe (286.000 pro Folge)

Die meistgesehenen fiktionalen Serien:

  • „Schneller als die Angst“ (ARD Degeto/MDR): 7,17 Mio. Videoabrufe (1,19 Mio. pro Folge)
  • „Euer Ehren“ (ARD Degeto): 7,13 Mio. Videoabrufe (1,89 Mio. pro Folge)
  • „ZERV - Zeit der Abrechnung“ (MDR/ARD Degeto): 6,18 Mio. Videoabrufe (1,03 Mio. pro Folge)

Erfolgreichster Film im ersten Halbjahr 2022

  • „Tatort: Des Teufels langer Atem“ aus Münster, mit mehr als 1,54 Mio. Videoabrufen

www.ardmediathek.de

 


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