DAUN, 08.06.2021 - 16:01 Uhr
Digital-TV - Programme

ARTE gibt Programmhöhepunkte der zweiten Jahreshälfte 2021 bekannt

Der europäische Kulturkanal ARTE präsentierte am 8. Juni, im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz, seinen Programmschwerpunkt „Summer of Voices“ (vom 16. Juli bis zum 22. August 2021). Im Zuge der Konferenz wurden auch weitere Programmhöhepunkte der zweiten Jahreshälfte 2021 vorgestellt.

Zu den Höhepunkten zählen Liz Mermins zweiteiliger Dokumentarfilm „Generation 11. September“, Vitaly Manskys preisgekröntes Porträt „Gorbatschow. Paradies“ sowie das neue Wissenschaftsformat „42“, dem Nora Tschirner ab September ihre Stimme leihen wird.

Doch zunächst lädt der Kultursender vom 16. Juli bis zum 22. August 2021 immer freitags und sonntags dazu ein, markanten und einprägsamen Stimmen in preisgekrönten Kultfilmen, neuen Dokumentationen und emblematischen Konzerten zu lauschen.

Getreu dem Motto „The sound is what counts“ stellt ARTE seinen etablierten popkulturellen Sommerschwerpunkt in diesem Jahr unter das Motto „Summer of Voices“. Eröffnet wird dieser am 16. Juli mit der neuen, zweiteiligen Dokumentation Die magischen Stimmen des Pop, die beleuchtet, was eine Stimme magisch macht und wie das technische Zeitalter die Wahrnehmung von Stimme verändert hat.

Auch darüber hinaus ist das Spektrum der Stimmen im „Summer of Voices“ beachtlich: Da sind die unverwechselbaren Stimmen eines Frank Sinatra oder einer Edith Piaf, der ARTE mit dem Spielfilm La vie en rose ein Denkmal setzt. Identifizierte sich mit diesen Stimmen eine ganze Nation, so polarisiert die harte Stimme eines Ozzy Ozbourne, erreicht aber dennoch Millionen Menschen gerade wegen ihrer rauen Einzigartigkeit. ARTE widmet dem Black Sabbath-Frontmann eine Dokumentation in Erstausstrahlung.

Nirgends kommt die Anziehungskraft einer Stimme so zum Tragen wie im Rahmen eines Live-Konzerts und sorgt für die unterschiedlichsten Emotionen: Ob euphorisches Kreischen beim Elvis-Konzert in Las Vegas, andächtiges Zuhören vorm Bildschirm beim coronabedingten Soloauftritt von Nick Cave im Alexandra Palace in London oder Abrocken beim Tina Turner-Konzert.

Mitten ins Herz treffen im „Summer of Voices“ große gefühlvolle Soulstimmen: Neben dem Biopic Ray, erwartet die ZuschauerInnen eine neue Konzertaufnahme von Alicia Keys. Stimmliche Kontraste hält das Kinoangebot des Schwerpunkts bereit: Steht Joseph Vilsmaiers Spielfilm über die Comedian Harmonists für stimmliche Präzision, sorgen die falschen Töne der selbst ernannten Operndiva Florence Foster Jenkins, deren Darstellung Meryl Streep eine Oscar-Nominierung einbrachte, für Lachsalven.

Die Programmhöhepunkte der zweiten Jahreshälfte 2021 auf ARTE

Nicht nur im „Summer of Voices“, sondern auch darüber hinaus hält ARTE für sein Publikum in der zweiten Jahreshälfte ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Programm bereit.

Musikalisch wird es auch beim diesjährigen Festivalsommer auf ARTE Concert. Getreu dem Motto „Kein Sommer ohne Festivals!“ bietet der Sender Übertragungen unter anderem vom Festival d'Aix-en-Provence, den Salzburger Festspielen oder aus dem Berliner Kultlabel Ostgut Ton. Ab September richtet ARTE den Blick dann in einem Schwerpunkt auf die Hip-Hop-Kultur in all ihren Formen, unter anderem mit René Kästners und Falk Schachts Webserie Die da!, die die Geschichte des Raps in Deutschland skizziert.

Ab September stehen dann einige wichtige politische Meilensteine im Fokus: Mit dem 20. Jahrestag des 11. Septembers und dem 30 Jahre zurückliegenden Ende der Sowjetunion im Dezember jähren sich im Herbst und Winter gleich zwei Zäsuren. In diversen Dokumentationen wird ARTE ihre bis in die Gegenwart nachwirkende gesellschaftliche Tragweite analysieren: Liz Mermin etwa trifft für ihren zweiteiligen Dokumentarfilm Generation 11. September junge Erwachsene, die beim Einsturz des World Trade Centers ihre Väter verloren. In Vitaly Manskys intimem Dokumentarfilm Gorbatschow. Paradies reflektiert der mittlerweile 90-jährige Michail Gorbatschow den Zerfall der UdSSR vor 30 Jahren, Tschernobyl, aber auch die Grundfragen menschlicher Existenz. Aktuelle Themen kommen im Herbst ebenfalls nicht zu kurz: Zum Weltklimagipfel im Oktober zeigt ARTE eine Reihe von Dokumentationen rund um Klimapolitik sowie persönliche Geschichten im Kampf um die Klimarettung.

Ist 42 die Antwort auf fast alles? Das neue Wissenschaftsformat auf ARTE, dem Nora Tschirner ihre Stimme leiht, wird ab September mit einem Augenzwinkern durch die großen und kleinen Fragen der Menschheit navigieren. Auch die Reihe Die Arktis - 66,5 Grad Nord, die Polarregionen von Kanada, Norwegen, Grönland und Russland in spektakulären Luftbildern präsentiert, weckt den Abenteuersinn und stillt den Wissensdurst.

Brillante Serien und packendes Kino hat ARTE in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls im Gepäck: In Niccolò Ammanitis zweiter Serie Anna macht sich ein Mädchen in einem von einem tödlichen Virus heimgesuchten Sizilien auf, um ihren verschwundenen kleinen Bruder zu suchen. In One Lane Bridge ermittelt der Maori-stämmige Detektiv Ariki Davis in einem Mordfall in Neuseeland. Außerdem wartet ARTE im Herbst mit neuen Serienangeboten im Web auf, etwa mit dem britischen Original von Queer as Folk, der preisgekrönten israelischen Serie Hamishim - Fünfzig oder Foodie Love mit Laia Costa und Guillermo Pfening in den Hauptrollen. In Filmabenden über Christoph Walz, Agatha Christie und Francis Ford Coppola werden Klassiker wie Mord im Orientexpress oder Apocalypse Now gezeigt, begleitet von Dokumentationen in Erstausstrahlung über die legendären FilmakteurInnen.


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