- © Foto: ARTE -
DAUN, 13.09.2018 - 14:10 Uhr
Digital-TV - Programme

ARTE zeigt knapp zwölfstündige Doku in Ultra HD am 22. September im Free TV

Der deutsch-französische Sender ARTE, lädt seine Zuschauer am 22. September zu einer fast zwölfstündigen Reise entlang dieses paradiesischen Gürtels rund um die Erde ein. Von früh morgens bis abends sollen beeindruckende Bilder in Ultra HD die überwältigende Vielfalt und Schönheit der Äquatorregionen hautnah miterleben lassen. Geplant sei die Ausstrahlung Ultra HD auf Satellit Astra 19,2° Ost, wie ein Sprecher des Sender gegenüber InfoDigital bestätigte.

Die unverschlüsselte Ausstrahlung soll auf dem Ultra HD Kanal UHD1 des Plattformanbieters HD+ erfolgen. Begleitend zum TV-Programm erleben die Zuschauer in der 360°-/Virtual- Reality-Dokureihe in der ARTE-APP „ARTE360 VR“ faszinierende Welten indigener Völker entlang des Äquators.

Der Äquator – 40.000 Kilometer ist er lang und durchquert 14 Länder in Südamerika, Asien, Afrika und Ozeanien mit ganz unterschiedlichen Kulturen und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Los geht’s am 22. September um 8.40 Uhr. Die Dokureihe „Äquator – Die Linie des Lebens“ beginnt mit der 52 minütigen Sendung „Ohne Schatten“. Am Mittag der Tagundnachtgleiche im März steht am Äquator die Sonne im Zenit. Ihre Strahlen treffen dann senkrecht auf die Erde; alle Schatten verschwinden. Das wird an vielen Orten entlang des Null-Breitengrads gefeiert. Doch auf den rund 32.000 Kilometern, an denen der Äquator im Meer liegt, droht auch Unheil…

Die gesamte Doku besteht aus insgesamt zwölf Folgen mit je 52 Minuten. Das sind die einzelnen Folgen und Orte der TV-Doku im Überblick:

  1. Ohne Schatten Kiribati – Ecuador – SãoT omé und Príncipe
  2. Die Wiege des Lebens Kenia – Malediven – Ecuador
  3. Träume am Breitengrad 0 Kolumbien – Kongo – Indonesien
  4. Kraft der Traditionen Indonesien – Singapur – SãoT omé und Príncipe
  5. Drohende Gefahr Gabun – Galapagosinseln – Kolumbien
  6. Wettlauf gegen die Zeit Bark Europa (Segelschulschiff) – Ecuador – Kenia
  7. Mission Retter Kiribati – Kenia – Ecuador
  8. Die Letzten ihrer Art Galapagosinseln – Uganda – Indonesien
  9. Kreislauf des Wassers Galapagosinseln – Kolumbien – Brasilien
  10. Moderne Zeiten Brasilien – Kenia – Singapur
  11. Abenteurer und Pioniere Kolumbien – Uganda – Brasilien – Kiribati
  12. Tanz unter der Sonne SãoT omé und Príncipe – Bark Europa (Segelschulschiff) – Indonesien

arte.tv/arte360: Vierteilige VR-Serie Äquator 360 – Die Linie des Lebens

Foto: (c) ARTE Begleitend zur TV-Dokumentation ermöglicht die vierteilige VR-Serie Äquator 360 – Die Linie des Lebens mithilfe modernster Technologien ganz und gar in das Leben von Urvölkern einzutauchen, die entlang des längsten Breitengrades in Kolumbien, Kenia und auf der zu Indonesien gehörenden Insel Borneo leben. Eine Reise in artenreiche Dschungel, trockene Gegenden und auf dem Wasser, gedreht zu der zweimal im Jahr stattfindenden Tagundnachtgleiche.

Die VR-Serie ist abrufbar über die ARTE360-App für iOS- und Android-Smartphones, Headsets wie GearVR und Daydream.

Über die neue ARTE360-AppleTV-App wird das immersive Programm zu einem Erlebnis, das mit Freunden und in der Familie geteilt werden kann. ARTE hat seine App bereits im Dezember 2015 erstmals vorgestellt (InfoDigital berichtete).

Für die Geräte Oculus Rift, HTC Vive, GearVR und Daydream gibt es eine ganz besondere App, die dem Nutzer die Welt rund um den Äquator in die Hand gibt und so eine neue, photorealistische Perspektive auf Mutter Erde ermöglicht.

Das sind die vier Episoden der VR-Dokuserie

  1. Mittelpunkt der Erde

Die Schamanen des Yuruparí Volkes leben direkt auf dem Äquator, im Regenwald des Amazonas im Südwesten Kolumbiens. Ihre heiligen Stätten befinden sich verteilt in einem Netzwerk, das exakt der Äquatorlinie folgt. Die Yuruparí glauben, im Zentrum der Welt zu leben und dass es ihre Aufgabe sei, mit Spiritualität die Erde im Gleichgewicht zu halten.

  1. Leben ohne Grenzen

Die „Bajau Laut“ leben seit Jahrtausenden auf dem Meer in Südostasien. Diese ozeanischen Nomaden verzichten auf ein Landleben und folgen dem Wind und den Gezeiten zu besseren Fischgründen. Sie kennen keine Grenzen. Doch ihr Nomadentum kollidiert immer mehr mit der modernen Welt. Überfischung und der Klimawandel beeinträchtigen ihr Leben.

  1. Mutter Erde

Die Kogi Priester der Sierra Nevada de Santa Maria in Kolumbien geben ihr Wissen seit Jahrtausenden weiter. Sie bezeichnen sich als spirituelle Pfleger der Erde und zeigen, wie sogar der Bau eines Hauses in Einklang mit Sonne, Mond, Sternen und Jahreszeiten stehen kann, um Mutter Erde zu ehren.

  1. Lügende Sterne

Die Gabbra aus der Wüste Chalbi im Norden Kenias durchstreifen mit ihren Kamelen noch immer die Wüste. Die Wüstennomaden wissen, wie sie mit ihren Ressourcen umgehen und wie sie den Lauf von Sonne und Mond bei ihren Ritualen beachten müssen, um die Regenzeit vorhersagen zu können. Nun hat es aber zehn Jahre nicht mehr geregnet und sie fragen sich, ob die Sterne sie belügen.

Internet: www.arte.tv


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