DAUN, 17.05.2018 - 12:07 Uhr
Digital-TV - Programme

Dokumentarfilm über Klimawandel in Alaska erhält RIAS Medienpreis

Der ARD-Korrespondent in Washington DC, Jan Philipp Burgard, wird für seine phoenix-Dokumentation „Alaska im Klimawandel“ mit dem RIAS Medienpreis am Donnerstag, 17. Juni 2018 um 19.00 Uhr im RIAS Funkhaus in Berlin ausgezeichnet. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern das Schmelzen riesiger Gletscher und die vom Untergang bedrohte Insel Shishmaref.

„Er lässt beide Seiten zu Wort kommen – die Umweltaktivisten genauso wie die Unternehmer und Republikaner, die Trumps Deregulierungen unterstützen“, so die neunköpfige Jury in ihrer Begründung.

Fünf weitere Journalisten aus Deutschland und den USA werden bei der feierlichen Medienpreiszeremonie vor 200 Gästen und früheren Teilnehmern des RIAS-Austauschprogramms  aus Deutschland und den USA für ihre Berichte aus dem Jahr 2017 ausgezeichnet. Seit 1995 wird jedes Jahr herausragende transatlantische Berichterstattung ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung erinnert die RIAS-Kommission an den früheren, von den USA gegründeten Berliner Nachkriegssender „Rundfunk im amerikanischen Sektor“.

Der RIAS Medienpreis  in der Kategorie „Kurzfilm“ geht an Lara Wiedeking für ihre 2 Filme aus den USA: „Letzte Hoffnung Crowdfunding“ (3Sat) und  „Public Shaming“ (ZDF, heute+). Die Filme behandeln zwei komplexe Themen über das Leben im Internetzeitalter und gleichzeitig wirft Wiedeking Licht auf große gesellschaftliche und politische Unterschiede zwischen Deutschland und den USA.

Den Preis für den besten Radiobeitrag erhält Arndt Peltner von Deutschlandfunk Kultur für „Stacheldraht und Gated Community, als Zäune Amerikas weites Land eroberten“. Er zeigt, wie durch die Erfindung des Stacheldrahtes aus einem weiten, freien Land Stück für Stück die Freiheit verschwand. Der Stacheldraht teilt am Ende nicht nur das Land, sondern auch die Gesellschaft. Nach 2011 ist es das 2. Mal, dass Peltner einen RIAS Medienpreis gewonnen hat.

Deutschlandradios Kerstin Zilm gewinnt den RIAS Medienpreis für eine Serie von vier herausragenden Radioreportagen aus Kalifornien: „Vanlife – Hinter dem Hashtag“, „Kalifornien Speerspitze des Widerstandes gegen Trump/Climate Policy“; „Red, White and Blue am Spielfeldrand – Sport und Patriotismus in den USA“; und „Donald Trump und die Sioux – Proteste gegen Öl-Pipeline“. Alle vier Reportagen zeigen nach Ansicht der Jury beispielhaft, wie der aktuelle US-Präsident die amerikanische Gesellschaft verändert hat und noch verändert.

Der digitale Medienpreis 2018 geht an Ainara Tiefenthäler & Shane O’Neill von der New York Times für: “Land of Good | Seeking Asylum in Germany, and Finding Hatred”  (Land des Guten: Asyl in Deutschland suchen und Hass finden). Diese multimediale Geschichte ist auf der New York Times’ Website als Teil der Reihe „Times Dokumentarfilme“ veröffentlich worden. Die Autoren zeigen eine fesselnde Geschichte, die auf subtile und menschliche Art die komplexen Herausforderungen zeigt, die sich um die Themen Einwanderung, Extremismus und gesellschaftliche Polarisierung drehen.

Die RIAS Berlin Kommission ist eine zwischenstaatliche Organisation zur Förderung der deutsch-amerikanischen Verständigung im Rundfunkwesen und feiert mit der Preisverleihung 2018 gleichzeitig ihr 26. Jubiläum. Mitglieder der neunköpfigen Jury sind: Melissa Eddy (The New York Times), Anja Heyde (ZDF), Helge Fuhst (phoenix), Michael Gargiulo (WNBC in New York), Susan Stone (NPR), Melinda Crane (Deutsche Welle), Claus Detjen (Verleger Haller Tagesblatt in Schwäbisch Hall), Richard Meng (Staatsekretär Berlin a.D., ZDF Fernsehrat) und Christian Wilp (NTV, RTL).


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