DAUN, 05.09.2017 - 11:58 Uhr
Digital-TV - DVB-T

DVB-T2 behauptet Position als drittstärkster TV-Empfangsweg

14,7 Prozent Marktanteil für Digitalterrestrik insgesamt für stationären und mobilen Empfang

Der digitalterrestrische TV-Empfang im DVB-T2-Standard, der seit März 2017 in Deutschland eingeführt wird, bleibt für viele Zuschauer der Garant für den einfachen und günstigen Digital-TV-Empfang in bester Full-HD-Qualität. Dies meldet Plattform- und Sendernetzbetreiber MEDIA BROADCAST am 5. September auf der IFA 2017 in Berlin.

Wie InfoDigital am 30. August berichtete, wurden fast 2 Mio. freenet TV-Geräte gekauft, bereits mehr als 700.000 Zuschauer sind zu zahlenden Kunden geworden. Tendenz steigend. 2,3 Millionen Haushalte sind bislang insgesamt auf DVB-T2 umgestiegen. DVB-T2-Umstiegsregionen zeigen mit 11,7 Prozent Nutzerhaushalten einen überdurchschnittlichen Marktanteil im Vergleich zum Bundesdurchschnitt und damit weiteres Wachstumspotential für die Terrestrik. Besonders stark ist DVB-T2 HD in der boomenden portablen Nutzung. Zählt man die PC- und Laptop-Kunden hinzu, kommt die Terrestrik auf einen Marktanteil von satten 14,7 Prozent.

freenet TV auf Wachstumskurs

Das neue Angebot freenet TV wird vom Markt hervorragend angenommen. So verzeichnet MEDIA BROADCAST Ende August bereits über 700.000 Kunden für das Angebot. „Wir freuen uns, dass sich die Zahlen so positiv entwickeln. Das Kalkül geht auf: freenet TV überzeugt die Nutzer durch die hervorragende Full-HD-Bildqualität, ein attraktives Programmangebot mit allen meistgesehenen privaten Programmen, durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis sowie den einfachen Empfang“, so Wolfgang Breuer, CEO der MEDIA BROADCAST, zu den Erfolgsfaktoren von freenet TV. „Weiteres Potential sehen wir in Hundertausenden von Kunden, die sich aktuell in der Gratisphase von den Vorteilen von freenet TV überzeugen. Hierdurch werden wir bis Jahresende weitere Zuschauer als Kunden von freenet TV begrüßen.“ Nach Angaben des Plattformbetreibers sind aktuell bereits fast 2 Millionen freenet TV-fähige Endgeräte verkauft worden. Zusammen mit den Empfangsgeräten, die einfach per CI+ Modul für den Empfang von freenet TV aufgerüstet werden können, ergibt sich weiteres und deutliches Potential für das Wachstum von freenet TV.

DVB-T2: Überzeugend stark in Umstellungsregionen

Die Reichweite der Digitalterrestrik insgesamt bleibt laut jüngstem Digitalisierungsbericht stabil. Mit einem Anteil von im Schnitt 7,4 Prozent der TV-Haushalte behauptet sie ihre Position als drittstärkster TV-Empfangsweg. Größere Marktanteile ergeben sich, wenn die mobile Nutzung hinzukommt. Der Hintergrund: DVB-T2 kann im Gegensatz zu herkömmlichen TV-Empfangswegen auch unterwegs auf tragbaren Endgeräten genutzt werden. Diesen Vorteil nutzen die Zuschauer, was sich in einem Marktanteil von 14,7 Prozent für DVB-T2 inklusive der Mobilnutzung z.B. über PC und Laptop widerspiegelt. Größere Marktanteile ergeben sich auch in den Regionen, die bereits DVB-T2 HD und freenet TV empfangen können (Umstiegsregionen). Hier setzen mit 11,7 Prozent mehr TV-Haushalte auf die Digitalterrestrik als im Bundesdurchschnitt. Absolut betrachtet ist die Zahl der DVB-T2-Haushalte nach jüngsten Erhebungen der MEDIA BROADCAST bis dato bereits auf 2,3 Millionen angestiegen.

Solide Zahlen belegen erfolgreichen Umstieg auf DVB-T2

„Angesichts der Tatsache, dass die nahtlose Umstellung eines TV-Standards immer eine gewisse Volatilität am Markt mit sich bringen kann, ist der Digitalisierungsbericht mit soliden Zahlen ein echter Erfolg für die Marktpartner. Es ist uns gelungen, viele Zuschauer von den Vorteilen von DVB-T2 HD und freenet TV zu überzeugen: Mehr Programme, bessere Bildqualität, Full-HD als einziger Empfangsweg sowie einfacher, mobiler und portabler Empfang sprechen im Wettbewerb der Übertragungswege für sich. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den Marktanteilen der Umstiegsregionen, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. Von einem weiteren Anstieg der Marktanteile ist damit auszugehen, denn in den kommenden Monaten werden weitere Regionen auf DVB-T2 umgestellt“, so Breuer abschließend. „Hinzu kommt die optimale Versorgung und Auswahl bei den Empfangsgeräten, die in großer Vielfalt seit dem Umstieg auf dem Markt verfügbar sind und sich laut jüngsten Zahlen zu einem Treiber auf dem CE-Markt entwickelt haben. Ergo: Mit einer zukunftsfähigen Terrestrik sind alle Voraussetzungen geschaffen, um die Marktanteile der Terrestrik weiter nach vorne zu treiben.“


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Aktuelle Ausgabe 9/2017

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