DAUN, 29.01.2021 - 14:31 Uhr
Digital-TV - Kabel

Exklusiv: Vodafone vereinheitlicht Pay-TV-Angebot im Kabel / 16 Sender fallen weg

Vodafone bietet in seinem Kabelnetz in den ehemaligen Versorgungsgebieten von Kabel Deutschland und Unitymedia künftig ein einheitliches Pay-TV-Portfolio an. Da Unitymedia mehr Sender an Bord hatte, fallen dort einige Programme weg.

„Bereits seit Juni 2020 vermarkten wir bundesweit an Neukunden ein einheitliches Pay-TV-Angebot. Von April an passen wir bei Bestandskunden im Verbreitungsgebiet der ehemaligen Unitymedia-Gesellschaften das Pay-TV-Angebot an das Pay-TV-Angebot von Vodafone in den übrigen Bundesländern an. Betroffen sind also nur Pay-TV-Pakete, die vor Juni 2020 abonniert wurden. Das Angebot im Free-TV bleibt unverändert“, sagte ein Vodafone-Sprecher gegenüber InfoDigital.

„Wir informieren unsere Kunden individuell im Rahmen unserer Kundenkommunikation über die Anpassung des Pay-TV-Angebots. Hintergrund ist die Vielzahl der existierenden Pay-TV-Pakete bei den ehemaligen Unitymedia-Kunden (es sind weit über 20) – viele der Pakete waren bereits in den letzten Jahren nicht mehr aktiv in der Vermarktung. Aus diesem Grund haben wir auf der Webseite eine Darstellung des neuen Portfolios (https://www.vodafone.de/umschalten) veröffentlicht. Kein Bestandteil des Pay-TV-Angebotes mehr sind nach heutigem Stand zukünftig Auto Motor Sport, BonGusto, Classica, E! Entertainment, Extreme Sports, Motovision HD, MTV Hits, MTV Live MTV 80s, Nicktoons, Penthouse, doxx, Jukebox, Gute Laune TV, Wetter.com und OCKO“, erklärte der Sprecher.

Neuordnung des Frequenzspektrums

„Hintergrund: In Folge des Zusammenschlusses von Vodafone und Unitymedia haben wir unsere Netze gekoppelt, die Technik vereinheitlicht und die Produktwelten angeglichen. Nun harmonisieren wir die TV-Infrastruktur und das Programmangebot. Damit stellen wir die Anforderungen an Breitbanddienste, Streaming-Angebote und die Fernsehvielfalt im Kabel auch zukünftig sicher, denn ein bundesweit einheitliches Netz bietet uns einen wesentlich größeren Gestaltungsspielraum für die Entwicklung neuer Services und Angebote.

Wir gleichen deshalb in den nächsten beiden Jahren schrittweise das Senderangebot an und ordnen das zugrundeliegende Frequenzspektrum neu.

Die aufgeführten Pay-TV-Sender sind für Bestandskunden in Baden-Württemberg ab dem 14. April nicht mehr zu empfangen. In Hessen gehören sie ab dem 28. April und ab dem 30. April in Nordrhein-Westfalen nicht mehr zum Pay-TV-Angebot. In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai verschieben wir in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg zahlreiche Sender im Kabel-Glasfasernetz auf eine andere Frequenz. Siehe hier: www.vodafone.de/umschalten“, sagte der Sprecher.

UKW-Kabelradio bleibt

Ein Unterschied bleibt: Vodafone-Kabelkunden im ehemaligen Versorgungsgebiet von Unitymedia können auch nach der Umstellung weiterhin analoges UKW-Kabelradio empfangen - zusätzlich zum digitalen Kabelradio-Angebot (DVB-C). „Am analogen UKW-Radioangebot im Verbreitungsgebiet der ehemaligen Unitymedia-Gesellschaften ändert sich durch diese beiden Maßnahmen nichts“, bestätigte der Sprecher. In den anderen Regionen wird ausschließlich DVB-C-Kabelradio angeboten.

Von Dr. Jörn Krieger


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