Rüdiger (r.) und Frau Alexandra: Er rechnet 87 hoch 12 in Sekunden und sie hält ihm den Rücken frei. Rüdiger (r.) und Frau Alexandra: Er rechnet 87 hoch 12 in Sekunden und sie hält ihm den Rücken frei. - © Foto: ZDF/Florian Stege -
DAUN, 28.06.2022 - 15:08 Uhr
Digital-TV - Programme

Reportage im ZDF begleitet Hochbegabte im Alltag

Überflieger, Ausnahmetalent, Genie, aber auch Schulabbrecher und Einzelgänger: Als hochbegabt gilt, wer einen IQ über 130 hat, also weit über dem Durchschnitt von 100 liegt. Die „37°“-Reportage „Schlauer als der Rest der Welt“ begleitet am Dienstag, 5. Juli 2022, 22.15 Uhr im ZDF, drei Hochbegabte, von denen jedoch keiner besondere Höchstleistungen vollbringt. Ihr größtes Ziel ist es, im Alltag und mit den Mitmenschen zurechtzukommen. Die „37°“-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDF Mediathek zur Verfügung.

Rüdiger Gamm hat am 29. August 2021 im „ZDF-Fernsehgarten“ einen Weltrekord aufgestellt: Unter Wasser musste er „Potenz-hoch-5-Aufgaben“ rechnen: Was gibt 87 hoch 12? Für Rüdiger Gamm kein Problem. Binnen Sekunden nennt er die Antwort. Mit diesem Talent wurde er deutschlandweit bekannt. Der Welzheimer reiste von Disco zu Disco und löste überall im Land Matheaufgaben. Gamm wurde 2013 zu „Deutschlands Superhirn“ gekürt. Dass Rüdiger Gamm einmal ein Rechengenie werden würde, war jedoch lange Zeit unvorstellbar. Während der Schulzeit war Mathematik sein Problemfach. Sechsmal musste er wegen seiner schlechten Noten die Schule wechseln.

Pia Beyer-Wunsch, alleinerziehende Mutter mit einer elfjährigen Tochter, weiß erst seit acht Jahren von ihrer Hochbegabung. Sie hat sich selbst medizinisches Wissen auf dem Stand eines fortgeschrittenen Medizinstudenten angeeignet. Pia fehlte aber der Mut, Medizin zu studieren. Ihre Pläne hatten selten Bestand, sagt sie. Derzeit promoviert sie im Fach Medizinische Informatik. Sie fand Doktorväter, die um ihre Besonderheiten wissen und ihr helfen, durch Struktur zu ihrem Ziel, dem Doktortitel, zu kommen.

Thorsten Heitzmann ist schlauer als 99,9 Prozent der Weltbevölkerung. Er ist Chef der weltweiten „Triple Nine Society“. Thorsten Heitzmann ist Mediziner, hatte nie das Durchhaltevermögen, seine Doktorarbeit zu schreiben, und arbeitet als „Mädchen für alles“ in der Augenarztpraxis seiner Frau. Heitzmann ist 52 und hat einen Abischnitt von 3,1. Er arbeitet am liebsten ehrenamtlich. Sein wichtigstes Ziel im Leben ist: glücklich zu sein.

 


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