DAUN, 12.02.2020 - 12:27 Uhr
Digital-TV - Internet-TV

TeraVolt ermöglicht mehr US-Inhalte in TV-Mediatheken

Fernsehsender können künftig deutlich leichter US-Filme und -Serien in ihre HbbTV-Mediatheken auf Smart-TV Geräten integrieren. Der TeraVolt GmbH sei es gelungen, DRM-geschützte Inhalte und HbbTV-Mediatheken in Einklang zu bringen und auf dafür geeigneten SmartTVs auszuspielen, teilte die Hamburger Agentur für digitale TV-Produkte mit.

Die Einbindung von US-Inhalten in diese Mediatheken scheiterte bislang häufig an dem geforderten DRM-Schutz („Digital Rights Management“) für diese Inhalte einer digitalen Kopiersperre, mit der vor allem Content aus Übersee verschlüsselt ist. Die Sender standen daher vor einem Dilemma: Entweder beauftragen sie einen Dienstleister, der ihnen eine auf DRM zugeschnittene HbbTV-App konzipiert, oder sie verzichten auf die besonders geschützten Inhalte. Laut TeraVolt-Angaben gehöre diese Problematik fortan der Vergangenheit an, hieß es.

HbbTV liefert die technische Grundlage dafür und erlaubt, die Kombination von DRM-geschützten Inhalten in einem frei verfügbaren HbbTV-Angebot in der deutschen SmartTV-Landschaft umzusetzen.

Bildrechte: TeraVolt Aktuell komme diese Lösung beim Familiensender Super RTL zum Einsatz, für den TeraVolt eine eigene HbbTV-Mediathek gebaut hat und fortlaufend betreut. Das Konzept sei auf jede andere Mediathek übertragbar und somit auch für andere TV-Sender interessant, für die das Unternehmen ein jahrelang bestehendes Problem lösen konnte.

Entsprechend stolz ist Oliver Koch, Geschäftsführer und Mitgründer von TeraVolt, auf die geleistete Arbeit: „Es hat uns viel Einsatz und Hirnschmalz gekostet, diesen DRM-Standard nutzbar zu machen, wodurch sich völlig neue Möglichkeiten für unsere Kunden ergeben. Zudem gibt es kaum andere Wettbewerber, die eine solche Lösung anbieten, aber eine umso größere Nachfrage im Markt. Unsere DRM-Lösung kann sich daher zu einem echten USP entwickeln.“ 

Unter dem Strich schlägt TeraVolt mit seiner neuen HbbTV-Lösung drei Fliegen mit einer Klappe: Die Rechteinhaber, zum Beispiel von US-Serien, gewinnen an Reichweite, da ihr Content noch weitreichender distribuiert wird. Die Lizenznehmer, also TV-Sender wie Super RTL, können wiederum mehr Inhalte in eigene HbbTV-Mediatheken implementieren und diese unmittelbar an ihre Zuschauer ausspielen. Und die Zuschauer selbst bekommen ein vielfältigeres Angebot geliefert, aus dem sie wählen können.

TeraVolt Projekte für den HbbTV Awards nominiert

Das Unternehmen wurde jüngst 2019 für die HbbTV Awards nominiert. Bereits zum dritten Mal in Folge. In der Kategorie „Beste Nutzung von HbbTV für erweiterte TV-Dienste“ wurde das vom Unternehmen für ProSiebenSat.1 Digital erstellte Projekt „Can you survive moon“ nominiert. Zudem steht das von TeraVolt für Leo Vegas und SevenOneMedia entwickelte „Handball-WM-Livestreaming“ in der Kategorie „Beste Nutzung von HbbTV für Werbung und Promotion“ auf der Shortlist.

www.teravolt.tv


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