- © Foto: ZDF/Maike Simon -
DAUN, 24.05.2018 - 09:53 Uhr
Digital-TV - Programme

Terra X: Aufbruch ins All – Doku mit Alexander Gerst

Alexander Gerst wird im Juni 2018 als erster deutscher Kommandant zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Für eine dreiteilige „Terra X“-Dokumentation begleitete ihn ein ZDF-Filmteam bei seinen Vorbereitungen. Der erste Film, der die Erde zum Thema hat, läuft am Sonntag, den 3. Juni, um 19:30 Uhr im ZDF und ist Auftakt der Trilogie mit Alexander Gerst, die Ende des Jahres mit Dokumentationen über den Mond und den Mars ihre Fortsetzung findet.

Alexander Gerst präsentiert für „Terra X“ seinen ganz besonderen Blick auf die Erde. Doch ist Leben auch anderswo möglich? Erstmals hat die Menschheit das Wissen und die Technologien, tiefer ins Universum vorzudringen. Die Mission „Horizons“ ist ein Testlauf für die nächsten Schritte. Für Alexander Gerst ist es sein zweiter Flug zur ISS – Herausforderung und Herzenswunsch zugleich. „Es ist ein Traum von mir“, so der Astronaut, „weiter rauszuschauen und Licht ins Dunkel zu tragen. Was ist da draußen noch?“ Genauso wichtig ist ihm aber auch der Erkenntnisgewinn über die Erde: „Wenn man im Weltraum ist, realisiert man, dass die Erde ein Wunder ist und so schützenswert.“

6000 Trainingsstunden liegen hinter Alexander Gerst. Im russischen „Sternenstädtchen“ Swjosdny Gorodok, in Houston/USA und in Deutschland hat er sich mental und körperlich auf die große Herausforderung vorbereitet. Ob Feueralarm im All, ein Defekt im Raumanzug oder ein Systemausfall bei der Landung der Rückkehrkapsel – alles muss geübt werden.

Noch größer ist der Aufwand, um die wissenschaftlichen Versuche auf der ISS zu planen. Mehr als 1000 Experten sind beteiligt, um Experimente mit größtmöglichem Erkenntnisgewinn vorzubereiten. Der Fokus der Wissenschaftler richtet sich auch auf die Erde selbst. Denn der Blick aus dem All ermöglicht eine neue Perspektive auf die Funktionsweisen des Planeten. Die neuen Erkenntnisse bereichern die Wissenschaft für die Suche nach der „zweiten Erde“, einem Planeten mit ähnlichen Bedingungen, den es möglicherweise irgendwo im Universum geben könnte. Tatsächlich gehen die Experten davon aus, dass ein solcher Zwilling des blauen Planeten existiert, doch wenn, dann nur in erheblicher Entfernung, die bislang für den Menschen nicht zu überwinden ist.

Die Rückkehr zum Mond und der erste bemannte Flug zum Mars rücken indessen in greifbare Nähe. Wie können Mensch und künstlich intelligente Maschine auf künftigen Fernreisen im All zusammenarbeiten? Alexander Gerst nimmt CIMON, eine Art „fliegendes Gehirn“ mit an Bord. Der Roboter, der „sehen“, „hören“, „verstehen“ und „sprechen“ kann, soll die Astronauten entlasten. Auf der Raumstation wird auch untersucht wie sich das menschliche Gehirn in der Schwerelosigkeit verändert. Erkenntnisse, durch die Forscher ähnliche Prozesse beim Altern verstehen wollen. Die Mission soll auch klären, ob der einzigartige Schutzmechanismus des Erdmagnetfeldes auf technische Systeme übertragen werden kann. Wüsste man das, könnte das Prinzip genutzt werden, um energiesparende Flugzeuge und die Raumschiffe der Zukunft zu bauen.


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