DAUN, 29.01.2018 - 15:56 Uhr
Digital-TV - DVB-T

Umstellung auf DVB-T2 HD in weiteren Regionen steht bevor – Start am 25. April

In diesen Regionen startet zeitgleich freenet TV

Die Umstellung vom bisherigen Antennen-Fernsehstandard DVB-T auf das neue digitale Antennenfernsehen DVB-T2 HD steht in weiteren Regionen Deutschlands bevor. Nach der Umstellung im vergangenen Jahr in den Ballungszentren Deutschlands starten ARD und ZDF in der Nacht vom 24. zum 25. April das neue terrestrische Antennenfernsehen an weiteren Standorten Bayerns, Niedersachsens, in NRW und in Thüringen. Zeitgleich startet in einigen davon betroffenen Regionen das Programmangebot der freenet TV-Plattform.

DVB-T2 HD Senderstandorte ab 25. April 2018

Das sind die DVB-T2-Senderstandorte ab 25. April 2018

  • Bayern: Augsburg (Schwaben), inkl. freenet TV sowie Gelbelsee, Pfaffenhofen, Hochberg und Untersberg (Oberbayern)
  • Niedersachsen Lingen, Lüneburg Osnabrück (inkl. freenet TV)
  • Nordrhein-Westfalen Bielefeld, Münster Stadt (inkl. freenet TV) Münster Baumberge, Minden, Teutoburger Wald (Ostwestfalen)
  • Thüringen Erfurt und Weimar (inkl. freenet TV)

ARD und ZDF kostenfrei und unverschlüsselt

Mit DVB-T2 HD bieten ARD und ZDF eine deutlich bessere Bildqualität in Full-HD sowie eine insgesamt größere Programmauswahl - kostenfrei und unverschlüsselt. Zeitgleich mit der Umstellung auf DVB-T2 HD endet hier die Übertragung des bisherigen DVB-T-Standards.

Freenet TV Premiere für Zuschauer in Augsburg, Bielefeld, Erfurt, Münster (Stadt), Osnabrück und Weimar

In den Versorgungsgebieten Augsburg, Bielefeld, Erfurt, Münster (Stadt), Osnabrück und Weimar startet zeitgleich auch das Programmangebot von freenet TV. Die Privatsender von freenet TV waren bislang in den neuen Versorgungsgebieten nicht über DVB-T empfangbar.

Mit dem Netzausbau steigt auch die Zahl der freenet TV-Nutzer deutlich an: So wächst die Zahl der Einwohner, die freenet TV über Dachantenne empfangen, bundesweit von heute 56,1 auf 59,9 Millionen (74 Prozent der Einwohner). Dies entspricht einem Plus von 3,8 Millionen Einwohnern. Per Zimmerantenne können dann zusätzlich 1,8 Millionen Einwohner freenet TV empfangen. Der Indoor-Empfang legt damit auf 27,7 Millionen zu (aktuell 25,9 Millionen).

„freenet TV befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Ende 2017 verzeichneten wir nach nur zehn Monaten bereits 950.000 Kunden für die Plattform. Mit der kommenden Ausbauwelle legen wir eine weitere, wichtige Basis, um die Reichweite von freenet TV nochmals zu vergrößern und dadurch den Grundstein für weiteres Wachstum zu legen“, sagte Holger Meinzer, CCO B2B der MEDIA BROADCAST. „Einfacher Empfang und ein optimales Programmangebot von freenet TV haben dazu geführt, dass die Digitalterrestrik insgesamt zu den Wachstumstreibern der TV- und CE-Branche gehört. Dies werden wir mit dem Ausbau des Sendernetzes bis 2019 weiter forcieren.“

Mit dem Start von freenet TV im Frühjahr 2017 sicherte MEDIA BROADCAST, Betreiber von digitalterrestrischen Sendernetzen und Vermarkter der freenet TV-Plattform, die Position der Digitalterrestrik als drittstärkster TV-Übertragungsweg. Zuschauer schätzen die flexiblen Empfangsoptionen am TV oder auf portablen Geräten bei einfacher Installation und Inbetriebnahme. freenet TV bietet eine breite Vielfalt an privaten Programmen in bester Bildqualität bis zu Full-HD, die mit freenet TV connect (HbbTV) um zusätzliche Sender und interaktive Dienste erweitert werden kann.

Empfang von DVB-T2 HD

Ab dem Umstellungstermin benötigen Zuschauerinnen und Zuschauer für den Empfang von DVB-T2 HD in den neuen Regionen ein DVB-T2 HD-fähiges Endgerät (Fernseher oder Set-Top-Box). Alle Geräte, die mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind, eignen sich für den Empfang von DVB-T2 HD. Beim Kauf eines DVB-T2 HD-Receivers sollte zudem auf die HbbTV-Funktionalität geachtet werden, da mit HbbTV neben programmbegleitenden Diensten (z.B. Mediatheken) noch mehr Fernsehprogramme zu empfangen sind.

Zusätzliches Programmangebot über HbbTV

So genannte Internet Link Services (ILS) ermöglichen Nutzern mit HbbTV-fähigen Endgeräten zusätzliche Fernsehprogramme über das Internet direkt auf den Fernsehbildschirm zu übertragen (InfoDigital berichtete).

ILS-Angebote werden bereits in den Sendegebieten des Bayerischen Rundfunks (BR), Hessischen Rundfunks (HR), des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) und des Westdeutschen Rundfunks (WDR) übertragen. Voraussetzung für den Empfang ist ein Empfangsgerät (Fernseher oder Set-Top-Box), das neben DVB-T2 HD zusätzlich mindestens den HbbTV-Standard 1.5 mit MPEG-DASH-Funktion unterstützt und mit dem Internet verbunden ist.

Weitere Informationen zur Umstellung auf DVB-T2 HD sowie einen Empfangscheck gibt es auf www.dvb-t2hd.de und auf www.ard-digital.de.

Informationen über freenet TV finden Sie unter www.freenet.tv

Welche Geräte zum Empfang des Programmangebots erforderlich sind, erfahren Sie unter www.freenet.tv/geraete


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