DAUN, 23.01.2021 - 01:06 Uhr
Digital-TV - Programme

Weil Rundfunkbeitrag nicht steigt: ARD legt Kulturplattform auf Eis

Die ARD wird die geplante gemeinsame Kulturplattform der Landesrundfunkanstalten vorerst nicht aufbauen. Das Vorhaben sei an die Erhöhung des Rundfunkbeitrags gekoppelt gewesen, sagte ein Sprecher des für das ARD-Kulturangebot federführenden MDR dem Medienmagazin DWDL.

Der Rundfunkbeitrag steigt jedoch vorerst nicht, weil sich im Landtag von Sachsen-Anhalt keine Mehrheit dafür fand und das Bundesverfassungsgericht Eilanträge von ARD, ZDF und Deutschlandradio ablehnte. Die ARD-Landesrundfunkanstalten mit Ausnahme des Bayerischen Rundfunks hatten sich im Mai 2020 auf die Einrichtung der gemeinsamen Kulturplattform geeinigt.

Das digitale Angebot sollte Konzerte, Ausstellungen und Kulturerlebnisse aus den Sendegebieten der ARD bündeln und damit besser auffindbar und zugänglich machen. Auch das ZDF und das Deutschlandradio sollten Inhalte beisteuern. Originäre, neue Inhalte sowie innovative Formate waren ebenfalls vorgesehen; der Start war für Anfang 2021 geplant.

Allerdings hatte der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow von vornherein klargemacht, dass es das ARD-Kulturangebot nur geben werde, wenn der Rundfunkbeitrag steige. Auf die Frage, ob die Plattform auch ohne Erhöhung kommen würde, sagte Buhrow: „Das würde sie nicht, weil uns ohne Beitragserhöhung dafür das Geld fehlt.“

Von Dr. Jörn Krieger


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