Harald Lesch ist neuen ungelösten Fällen der Archäologie auf der Spur. Harald Lesch ist neuen ungelösten Fällen der Archäologie auf der Spur. - © Foto: obs/ZDF/Peter Prestel -
DAUN, 15.01.2020 - 15:36 Uhr
Digital-TV - Programme

ZDF: Zweite Staffel der „Terra X“-Reihe zur Archäologie startet

Manche archäologischen Funde geben bis heute Rätsel auf: Botschaften, die bislang noch nicht entschlüsselt werden konnten, oder Bauten, deren Zweck noch immer unbekannt ist. In zwei neuen Folgen an den Sonntagen, 19. und 26. Januar, jeweils um 19.30 Uhr ist Moderator Harald Lesch ungelösten Fällen der Archäologie auf der Spur. Mithilfe neuer Forschungsansätze versucht er, Antworten zu finden, wie das ZDF heute mitteiteilte. Beide Folgen sind bereits jetzt in der ZDF Mediathek verfügbar.

In der ersten Folge, „Geheimnisvolle Botschaften“, am Sonntag, 19. Januar 2020, 19.30 Uhr, geht es unter anderem um den verschlüsselten Hinweis auf einen Schatz, den der 1730 auf der Insel La Réunion hingerichtete Seeräuber Olivier Le Vasseur hinterlassen hat. Trotz scheinbar erfolgreicher Dechiffrierung dieses Hinweises wurde der Schatz bis heute nicht gefunden. Auch das nach seinem Entdecker benannte Voynich-Manuskript gibt Wissenschaftlern weltweit Rätsel auf. Die Abbildungen scheinen sich unter anderem mit pharmazeutischen, astronomischen und astrologischen Themen zu beschäftigen. Dagegen sind noch nicht einmal schriftliche Nachrichten zum Sonnentor in Bolivien und zu den sogenannten Sajama-Linien überliefert, Tausenden geradlinig angelegten Pfaden, die eine Region in der Nähe des Vulkanes Sajama durchziehen. Wer sie warum gemacht hat, ist nicht bekannt. Anders sieht es bei dem Kalender der Maya und den ägyptischen Hieroglyphen aus. Ihre Entzifferung hat der Wissenschaft untergegangene Welten neu erschlossen.

Überall auf der Welt finden sich „Rätselhafte Bauten“, um die es in der zweiten Folge am Sonntag, 26. Januar 2020, 19.30 Uhr, geht. Errichtete Kaiser Friedrich II. mit dem Castel del Monte in Süditalien eine steinerne Krone, oder verstecken sich in den Mauern Hinweise auf die Cheops-Pyramide, die Kathedrale von Notre Dame in Paris oder den Felsendom in Jerusalem? Mehr als 1000 Jahre in Vergessenheit geraten war Borobudur, der größte buddhistische Tempel der Welt. Erbaut zwischen 750 und 850 nach Christus wurde die Anlage bereits im 10. Jahrhundert verlassen und erst im frühen 19. Jahrhundert wiederentdeckt. Sehr viel älter sind 170 regelmäßig angeordnete Steinhügel, die Wissenschaftler auf dem Grund des Bodensees fanden. Sie stammen wohl aus der Jungsteinzeit, ihr Verwendungszweck aber gibt Rätsel auf. Ein Objekt auf dem Boden der Ostsee datiert dagegen aus der jüngsten Vergangenheit und findet sich trotzdem in keiner einschlägigen Datenbank. Seine Spur führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges.


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