DAUN, 13.06.2018 - 14:09 Uhr
Digitale Welt - Internet

Dreyer setzt auf Einigung bei Internet-Texten von ARD und ZDF

(dpa) - Der Streit zwischen Verlegern und öffentlich-rechtlichen Sendern über den Umfang von Texten im Internet von ARD und ZDF könnte bald beigelegt sein. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich optimistisch gezeigt, dass sich die Länderchefs bei ihrem Treffen in Berlin auf eine Vereinbarung über die Internet-Texte von ARD und ZDF verständigen.

„Wir haben sehr, sehr viel investiert, damit es zu einer Einigung kommen kann“, sagte Dreyer, die Vorsitzende der Länder-Rundfunkkommission, der Deutschen Presse-Agentur. Sie sei „ganz zuversichtlich“, dass die Ministerpräsidenten bei ihrer Konferenz an diesem Donnerstag „den Telemedien-Staatsvertrag verabschieden können“. „Ich würde mich sehr darüber freuen. Das ist auch notwendig für die Medienlandschaft.“

Bisher konnten sich Verleger und Sender nicht darauf verständigen, zu welchen Bedingungen ARD, ZDF und Deutschlandradio im Internet Texte veröffentlichen dürfen. Bei einer Neufassung des Telemedienauftrags geht es unter anderem darum, wie viele Informationen öffentlich-rechtliche Sender in Apps oder auf ihren Webseiten anbieten dürfen. Die Verlage sehen sie als Konkurrenz zu ihren Angeboten und als Wettbewerbsverzerrung. Ein weiteres Thema ist die zeitliche Beschränkung für Sendungen in den Mediatheken von ARD und ZDF.

Die Ministerpräsidenten hatten schon Anfang Februar offiziell über diese Themen beraten, eine Entscheidung über den Telemedienauftrag aber vertagt. Damals hieß es, einige Landesregierungen wollten zunächst den Abschluss der Koalitionsgespräche in Berlin abwarten.


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