DAUN, 07.12.2018 - 15:23 Uhr
Digitale Welt

Haushaltsplan 2019 vom SWR Rundfunkrat genehmigt

In seiner heutigen Sitzung am 7. Dezember in Mainz hat der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) den Haushaltsplan für das Jahr 2019 beraten und genehmigt. Im Vorfeld hatten bereits die beiden Landesrundfunkräte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie der Verwaltungsrat die Planungen für 2019 eingehend diskutiert. Der Verwaltungsrat hatte den Haushaltsplan in seiner Sitzung Ende November bereits festgestellt.

In den vergangenen Jahren habe der SWR laut eigenen Angaben den multimedialen Umbau in den Programmdirektionen vorangetrieben. In diesem Zusammenhang sei die Organisationsstruktur in den Programmdirektionen, aber auch über diese Direktionen hinweg neu gestaltet und entlang der multimedialen Anforderungen ausgerichtet worden. Die neuen Strukturen seien nach Themen und nicht mehr nur nach Ausspielwegen gegliedert, um die Nutzerinnen und Nutzer noch besser und zielgerichteter zu erreichen. Im Haushaltsplan 2019 spiegele sich nun die Fortschreibung des multimedialen Umbaus wider. In der Planung stehen laut SWR insbesondere Maßnahmen im Vordergrund, die neue multimediale Arbeitsweisen sowie bereichs- und themenübergreifende Kommunikation fördern sollen und somit auf das Programmmachen der Zukunft einzahlen. Insgesamt sieht der Haushaltsplan für das Jahr 2019 Aufwendungen in Höhe von 1.366 Millionen Euro vor. Am Ende des Haushaltsjahres ist somit erneut ein ausgeglichenes operatives Ergebnis geplant.

Der Vorsitzende des Rundfunkrats Gottfried Müller: „Sparen, umbauen, investieren - in diesem Spannungsfeld bewegt sich der Haushaltsplan des SWR für das kommende Jahr. Die überzeugende und solide Planung für 2019 ist die Basis für gutes Programm, das für die Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entsteht und sie in ihrem Lebensalltag begleitet.“

Hans-Albert Stechl, Verwaltungsratsvorsitzender des SWR: „Seit Jahren begleitet der Verwaltungsrat die Sparanstrengungen des SWR. Der Feststellung des Haushalts 2019 ging erneut eine intensive Diskussion in der Sitzung des Verwaltungsrats am 23. November 2018 voraus. Dabei wird immer deutlicher: Ohne eine auskömmliche Finanzierung und eine längerfristige Planungsgrundlage wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk absehbar an seine Substanz gehen müssen. Das kann nicht im Interesse einer demokratischen Meinungsbildung und -vielfalt sein.“


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