DAUN, 30.08.2021 - 12:57 Uhr
Digitale Welt - Internet

InCar-Infotainmentsysteme werden smarter & vernetzter

Vaunet-Studie

Car-Infotainmentsysteme werden smarter & vernetzter. Radio und Audio stehen aber weiterhin im Mittelpunkt der Fahrzeugunterhaltung. Neben den linearen Angeboten via UKW, DAB+ und IP-Streaming lassen sich über die Cockpits der neuen Fahrzeuggenerationen immer mehr auch non-lineare Abruf-, Podcast- oder Musikstreaming-Angebote abrufen – zum Teil über herstellereigene Systeme, vor allem aber über die Vernetzung mit dem Smartphone, die in allen neueren Fahrzeugen mittlerweile Standard ist. Das sind wesentliche Ergebnisse der heute von VAUNET und der Landesanstalt für Medien NRW veröffentlichten Studie ‚Switch On: InCar-Audiosysteme‘.

Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VAUNET und Geschäftsführer von Radio / Tele FFH: „InCar-Audiosysteme machen Autos zu mobilen Info- und Entertainmentzentralen und sind ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Autokauf geworden. Gerade die sichere und einfache Bedienbarkeit und das schnelle Auffinden der relevanten Radio- und Audioprogramme haben einen besonders hohen Stellenwert für die Kunden. Kooperationen zwischen Radio- und Automobilbranche helfen, die Systeme noch stärker auf die Nutzerbedürfnisse auszurichten und das Audioerlebnis im Auto zu perfektionieren.“

Die wichtigsten Studienergebnisse

In allen untersuchten Fahrzeugmodellen ist Radio im Infotainmentsystem fest integriert. Ein UKW-Empfang ist in allen Fahrzeugen möglich. 87,5 % der analysierten Infotainmentsysteme verfügen zudem über DAB+ und rund 50 % über ein fest integriertes Internet-Radio, das IP-Streams auch ohne Smartphone-Koppelung ermöglicht. Alle Modelle bieten darüber hinaus die Möglichkeit, ein Smartphone mit dem Infotainmentsystem zu koppeln. Die verbreitetste Koppelungslösung ist Apple CarPlay (91,7 %), gefolgt von Android Auto (79,2 %) und MirrorLink (25,0 %). In rund einem Drittel der Systeme sind bereits Musikstreaming-Dienste integriert. Spitzenreiter ist Spotify vor Napster und Amazon Music. Als Alternative zum markeneigenen Sprachassistenten warten rund ein Drittel der untersuchten Fahrzeugmodelle mit Amazon Alexa auf und 12,5 % mit Google Home.

Die Analyse der verbauten Infotainmentsysteme zeigt, dass neun von zehn Fahrzeugmodellen (91,7 %) eine eigene Menü-Kachel bieten, um darüber Radio- und Medieninhalte direkt anzusteuern. Darüber hinaus verfügen 45,8 % der analysierten Fahrzeuge über eine physische Taste in der Mittelkonsole zur direkten Ansteuerung von Radio- und Medieninhalten. Über diese Menüpunkte und Tasten werden neben den linearen Radioprogrammen auch Radio- und Audio-On-Demand-Angebote zugänglich gemacht. Die Nutzungsoptionen in den Fahrzeugen werden damit vielfältiger, aber auch komplexer und teilweise unübersichtlicher für die Nutzer.

Alle untersuchten Fahrzeuge haben mindestens ein Display, das auch zur Darstellung von Radio- und Audioinhalten dient. Metadaten von Radio- und Audioinhalten (Sendernamen/-logos, Artist-Cover, Titel, Genre, etc.) sind somit unverzichtbar für die richtige Darstellung und Sortierung von Audioinhalten.

Weitere Informationen

www.vau.net  


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