DAUN, 29.01.2014 - 15:31 Uhr
Internet - Digitale Welt

AVM mit Fritzbox an erstem Vectoring-Pilotprojekt beteiligt – Verdoppelung der Datenrate

Mit VDSL-Vectoring lässt sich die Datenrate von 50 MBit/s auf 100 MBit/s steigern. Das ist das Ergebnis eines ersten Vectoring-Pilotprojektes, an dem der Hersteller AVM mit Fritzbox-Modellen beteiligt war. Zusammen mit einem großen Netzwerkausrüster hat der Netzbetreiber Inexio mit Fritzbox-Geräten erfolgreich VDSL-Vectoring in der Praxis umgesetzt. Mehr als 150 Haushalten mit einer Fritzbox steht seit dem Update auf Fritz-OS 6.0 eine Datenrate von 100 MBit/s zur Verfügung. Dies entspricht einer Verdopplung des bisherigen Datendurchsatzes an VDSL-Anschlüssen mit 50 MBit/s. Die VDSL2 Line-Cards des Netzwerkausrüsters sowie die Fritzbox-Modelle enthalten Chipsätze verschiedener Hersteller. Dieses erste Pilotprojekt zeigt somit, dass Vectoring auch mit gemischter Netzwerkinfrastruktur möglich ist, teilte AVM am 29. Januar mit.

Pilotprojekt zu VDSL-Vectoring in Heidelberg

Um VDSL-Vectoring im Echtbetrieb testen zu können, hat Inexio Ende 2013 in einem Heidelberger Hochhaus mit 150 Haushalten ein Pilotprojekt durchgeführt. Bislang waren die mit den Fritzbox-Modellen 7390 und 7360 ausgestatteten Wohnungen mit 50 MBit/s-VDSL-Anschlüssen versorgt. Die Leitungskapazität im Kabelbündel lag bei durchschnittlich 79 MBit/s. Ziel war es, eine durchgängige Leitungskapazität von mehr als 100 MBit/s zu erreichen. Hierfür wurden die Fritzbox-Modelle durch ein Software-Update auf Fritz-OS 6.0 Vectoring-fähig. Am anderen Ende des Kabelbündels kam ein DSLAM mit Vectoring-fähigen Line-Cards zum Einsatz. Dabei konnte die mittlere Leitungskapazität auf 126 MBit/s gesteigert werden. Inexio kann allen Teilnehmern dieses Pilotprojektes nun eine verdoppelte Datenrate von 100 MBit/s anbieten.

Full Vectoring in einem Kabelbündel mit 100 MBit/s pro Endgerät möglich

Die Vectoring-Technologie reduziert elektromagnetische Störungen zwischen benachbarten VDSL-Kupferleitungen. So lassen sich deutlich gesteigerte Datenraten erzielen. Um dabei das Übersprechen der Leitungen in einem Kabelbündel zu vermeiden, müssen sowohl die Geräte am DSLAM als auch die Endgeräte in den Haushalten Vectoring-fähig sein. Die VDSL-geeigneten Fritzbox-Modelle (7490, 7390, 7360, 7362, 3390, 3370) unterstützen mit dem neuen Fritz-OS 6.0 per Software-Update sowohl den Vectoring-Friendly- als auch den Full-Vectoring-Modus, teilte AVM mit.

www.avm.de

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