DAUN, 17.01.2014 - 14:22 Uhr
Internet - Digitale Welt

Bei angeblichen Microsoft-Anrufen sofort auflegen – Verbraucherzentrale Sachsen

(dpa) – IT-Unternehmen rufen Nutzer ihrer Software bei Problemen in der Regel nicht direkt an. Gibt sich daher ein Anrufer etwa als Microsoft-Mitarbeiter aus, handelt es sich dabei vermutlich um einen Betrugsversuch, warnt die Verbraucherzentrale Sachsen. Die Täter behaupten, der Rechner des Angerufenen sei mit Viren identifiziert. Zur Lösung des Problems verlangen sie nicht nur Geld, sondern fordern ihr Opfer auch zur Installation einer Fernwartungssoftware auf. Wer der Aufforderung folgt, verschafft den Kriminellen weiträumigen Zugriff auf den eigenen Computer, sensible Daten wie Passwörter inklusive. Am besten legen Verbraucher bei solchen Anrufen daher gleich auf. Wer auf die Masche schon hereingefallen ist, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten und die Software schnellstmöglich von seinem PC werfen. Damit ist die Gefahr allerdings noch nicht gebannt, denn eventuell haben sich die Betrüger in der Zwischenzeit schon andere Hintertüren geöffnet. Vor allem Computerlaien sollten den angegriffenen Rechner daher noch von einem Fachmann untersuchen lassen.

www.verbraucherzentrale-sachsen.de

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