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DAUN, 23.06.2021 - 10:12 Uhr
Digitale Welt - Smartphones

Laut Studie: Die Deutschen vernachlässigen ihre Smartphone-Sicherheit

Das Smartphone ist als treuer Begleiter im Alltag nicht mehr wegzudenken. Egal, ob Zuhause oder unterwegs – es ist immer in Benutzung und vernetzt. Gerade deshalb ist es einer der beliebtesten Angriffsvektoren von Cyber-Kriminellen. Über Phishing und Schadsoftware versuchen sie an Nutzerdaten in Form von personenbezogenen oder Login-Informationen zu gelangen. Eine neue Studie von McAfee zeigt, dass die Deutschen trotzdem nur wenig für ihre Smart-Device-Sicherheit tun.

Eine der häufigsten Cyber-Angriffe ist zweifelsohne das Phishing. In jüngster Zeit gab es in Deutschland vermehrt Berichte über große SMS-Phishing-Kampagnen, die sich als Paketdienste tarnen. Eine SMS informiert die Besitzer der betroffenen Telefonnummern, dass ihr vermeintliches Paket bald bei ihnen eintreffen werde oder sie es an einem bestimmten Ort abholen können. Darauf folgt ein Link, der angeblich auf die Website des Paketdienstes führen soll. In Wirklichkeit wird man aber auf eine geschickt gefälschte Website geführt, welche für viele Verbraucher nicht auffällig aussieht. Sie fordert dazu auf, eine App zu installieren oder private Daten anzugeben. Ahnungslose Nutzer geben so sensible Informationen schnell und unüberlegt preis und werden somit Opfer eines Betrugs.

SMS-Phishing-Kampagnen sind keine Seltenheit und etliche Verbraucher fallen ihnen regelmäßig zum Opfer. Wie ernst nehmen die Deutschen ihre Smartphone-Sicherheit aber? 43 Prozent der Befragten halten die Daten auf ihren Mobilgeräten von Grund auf für gut gesichert und sehen keinen weiteren Handlungsbedarf. Damit unterschätzen sie die Gefahr einfacher Angriffe, wie etwa der jüngsten SMS-Phishing-Kampagne, gewaltig. Nur ein Drittel der Befragten behaupten, dass sie wissen, welche Daten überhaupt auf ihren Mobilgeräten gespeichert werden. Ein weiteres Indiz für die mangelnde Sicherheitswahrnehmung ist, dass 41 Prozent aller Befragten keine zusätzliche Sicherheitssoftware auf ihren Smartphones installiert haben, um ihre Daten zu sichern.

Die Deutschen haben dementsprechend noch Nachholbedarf, wenn es um Datensicherheit auf ihren Mobilgeräten geht. Sie müssen sich darüber bewusstwerden, wie unsicher ein Smartphone sein kann und wie viele sensible Informationen und Daten Cyber-Kriminelle dort abgreifen können. Andreas Volkert, Sicherheitsexperte bei McAfee, hat drei wertvolle Tipps für verbesserten Schutz.

3 Tipps, wie man sich vor Cyber-Angriffen auf dem Smartphone schützen kann

• Regelmäßige Updates installieren. In fast jeder Software gibt es Sicherheitslücken, die Cyber-Kriminelle ausnutzen können. Um dagegen anzukämpfen, bringen Entwickler regelmäßig Updates für Apps und Betriebssysteme heraus. Wenn man Anwendungen sowie das System immer auf dem neusten Stand hält, minimiert man das Risiko, Opfer eines Angriffs über eine solche Sicherheitslücke zu werden.

• Kein Blindes Vertrauen. Man sollte sowohl Absender einer Nachricht sowie den Inhalt immer genau überprüfen: Ist der Absender bekannt? Erscheint die Nachricht aufgrund von Rechtschreibfehlern verdächtig? Dennoch gilt: Wird man von unbekannten Nummern dazu aufgerufen bestimmte Links anzuklicken, sollte man diese sofort blockieren. Darüber hinaus sollte man sich immer über die Zugriffsberechtigungen von Apps informieren und diese gegebenenfalls in den Einstellungen einschränken.

• Zusätzliche Anwendungen für ganzheitlichen Schutz. Wer besonders geschützt sein möchte, hat immer die Möglichkeit, zusätzliche Sicherheitslösungen von vertrauenswürdigen Anbietern auf dem mobilen Gerät zu installieren. Dies sorgt für eine erweiterte Sicherheitsschicht.


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