Das Münchner Olympiadorf. Das Münchner Olympiadorf. - © Foto: M-net -
DAUN, 17.10.2019 - 11:52 Uhr
Digitale Welt - Internet

M-net Glasfaserverkabelung fürs Münchner Olympiadorf

München mit zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen auszustatten, ist laut eigener Aussage das Ziel des regionalen Telefon- und Internetanbieters M-net. Als Telekommunikationstochter der Stadtwerke München (SWM) hat das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren bereits weite Teil der Landeshauptstadt mit sogenannten Fiber-to-the-Building (FTTB) Anschlüssen erschlossen, bei denen das Glasfaserkabel im Gebäudekeller endet und im Haus selbst noch die herkömmlichen, oft veralteten Telefonleitungen für den Datenverkehr genutzt werden. Nun folgt mit Fiber-to-the-Home (FTTH) der nächste logische Schritt: die Verlängerung der Glasfaser bis in die Wohnung und damit bis zur Anschlussdose beim Kunden. Das jüngste Ausbauprojekt ist die Erschließung von 400 Wohnungen im denkmalgeschützten Münchner Olympiadorf, wie M-net heute mitteilte.

Das Münchner Olympiadorf diente während der Olympischen Spiele 1972 in München als Unterkunft für Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt. Heute wohnen rund 8.000 Menschen in der weiträumig angelegten Wohnanlage, die mit ihren eigenen Läden, Arztpraxen und Schulen gewissermaßen eine kleine Stadt in der Stadt ist.

Nun beginnt im Olympiadorf der breit angelegte FTTH-Ausbau durch M-net. Im ersten Schritt erhalten laut M-net knapp 400 Wohnungen einen direkten Glasfaseranschluss. M-net bietet laut eigener Aussage über FTTH-Anschlüsse außergewöhnlich schnelle, stabile und sichere Internetanschlüsse mit Bandbreiten von heute schon bis zu 1 Gbit/s (= 1.000 Mbit/s) an. In Zukunft seien sogar noch wesentlich höhere Bandbreiten möglich.

FTTH ist schnell, stabil und umweltfreundlich

M-net betont, dass im Gegensatz zu allen anderen Internet-Anschlussarten wie DSL, TV-Kabel oder Funklösungen wie LTE die Leistungsfähigkeit von echten Glasfaseranschlüssen quasi unbegrenzt sei. Die Transportgeschwindigkeit für die einzelnen Datenpakete sei kaum zu überbieten, und die gebuchte Bandbreite müsse nicht mit anderen Nutzern geteilt werden. Für die Nutzer bedeute dies: blitzschnelles Surfen, glasklares Video- und Musik-Streaming und Arbeiten wie im Büro.

Der Sprecher der M-net Geschäftsführung, Nelson Killius, sagt: „FTTH ist die Zukunft. Nur echte Glasfaseranschlüsse sind in der Lage, den stetig steigenden Datenstrom in und aus unseren Wohnungen und Büros zu bewältigen. Deshalb gehen wir voran und legen den Grundstein für den flächendeckenden Ausbau der einzig nachhaltigen Breitband-Infrastruktur. Mit dieser Technologie sichern wir langfristig Münchens digitale Spitzenposition.“

Darüber hinaus weise ein FTTH-Anschluss eine bessere Ökobilanz als alle anderen Anschlussarten auf. Denn während vor allem bei aufwändig beschleunigten DSL-Anschlüssen (Vectoring und Super-Vectoring) viel elektrische Energie für die Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit benötigt werde, komme ein FTTH-Anschluss mit einem deutlich geringeren Energieaufwand aus. Ein FTTH-Anschluss verbrauche laut Angaben von M-net im Schnitt nur etwa 3 Watt, also weniger als die meisten energiesparenden LED-Lampen. Er leiste damit einen Beitrag für einen ressourcenschonen und verantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt.

Die FTTH-Vision von M-net

„Für M-net heißt die Zukunft des Internets ganz klar Fiber-to-the-Home. Denn nur, wenn die Glasfaserleitung bis in die Wohnung des Kunden reicht, kann der Anschluss souverän alle heutigen und künftigen Anforderungen an Performance und Stabilität erfüllen“, erklärt der technische Geschäftsführer von M-net, Dr. Hermann Rodler. „Keine andere Übertragungstechnologie ist so schnell, stabil und zukunftssicher. Davon profitieren nicht nur wir als Anbieter, sondern in allererster Linie unsere Kunden.“ Mit der „nahezu unbegrenzten Leistungsfähigkeit eines direkten Glasfaseranschlusses“ schaffe M-net schon heute die Voraussetzungen für die zunehmende Digitalisierung des privaten und beruflichen Lebens. Als Tochterunternehmen der Stadtwerke München versteht M-net die Verlegung von FTTH-Anschlüssen laut eigener Aussage auch als Daseinsfürsorge für die Landeshauptstadt und ihre Bewohner.


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