DAUN, 14.09.2021 - 09:44 Uhr
Digitale Welt

MDR-Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2020 und Personalentscheidungen

Der MDR-Rundfunkrat hat in seiner gestrigen Sitzung den vom Verwaltungsrat festgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht des MDR für das Jahr 2020 genehmigt. Das teilte der MDR gestern mit. Insgesamt hat der MDR demnach das Geschäftsjahr 2020, bei dem es sich um das letzte Jahr der Beitragsperiode 2017 bis 2020 handelte, mit einem Fehlbetrag in Höhe von 15,2 Millionen Euro abgeschlossen. Dieser werde laut dem MDR vollständig durch Entnahme aus den Rücklagen gedeckt.

MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille betonte: „Das Jahr 2020 war mit dem weltweiten Ausbruch der Corona-Pandemie ein außergewöhnliches Jahr. Um die Menschen in Mitteldeutschland bestmöglich und in hoher Qualität zu informieren und bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen, hat der MDR große programmliche Anstrengungen in allen Ausspielwegen unternommen. Dabei ist es unser Anspruch, konsequent sparsam und wirtschaftlich zu handeln. “

MDR-Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade und der Rundfunkrat würdigten das effektive und wirtschaftliche Vorgehen des Senders.

Gabriele Schade: „Der MDR-Rundfunkrat hat ein waches Auge sowohl auf die Sicherung der Funktionsfähigkeit des MDR zur Erfüllung seines Auftrags wie auf seine aktive Rolle an Effizienzprogrammen innerhalb der ARD."

Der Jahresabschluss ist von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Des Weiteren nahm der Rundfunkrat den Geschäftsbericht des MDR für das Jahr 2020 zur Kenntnis, dieser informiert im Wesentlichen über die wirtschaftliche Situation des MDR. Der Geschäftsbericht ist im Internet nachzulesen unter www.mdr.de/unternehmen/zahlen-und-fakten.

Zudem hat der MDR-Rundfunkrat der erneuten Berufung von Honorarprofessor Dr. Jens-Ole Schröder zum 01.01.2022 als Juristischer Direktor für die Dauer von 5 Jahren zugestimmt. Damit bestätigt das Gremium den Personalvorschlag der MDR-Intendantin für eine dritte Amtszeit des Juristischen Direktors.

MDR-Intendantin Karola Wille begründete die erneute Berufung: „Jens-Ole Schröder ist ein sach- und lösungsorientierter Manager mit ausgeprägtem analytischen Verstand und großer Leistungsbereitschaft. Seine juristische Expertise ist ARD-weit anerkannt. Er hat entscheidenden Anteil daran, dass der MDR fachlich und strukturell als leistungsstarke Anstalt im ARD-Verbund wahrgenommen wird.“

Insbesondere im Rahmen seiner Leitung der AG Kartellrecht und bei der thematischen Zuständigkeit im Bereich der Plattformregulierung sind die vertieften Kenntnisse und das moderative Geschick wesentliche Erfolgsfaktoren. Honorarprofessor Dr. Schröder verfügt über ein umfangreiches Wissen bezüglich medienrechtlicher und medienpolitischer Zusammenhänge und der digitalen Entwicklungen der Medienlandschaft, die er auch erfolgreich in das Distributionsboard der ARD einbringt.

Seit dem 13. September steht zudem fest, dass Susanna Erbring den MDR-Rundfunkrat im ARD-Programmbeirat vertritt. Sie löst die bisherige MDR-Vertreterin Nicole Anger ab, die aus dem Rundfunkrat ausgeschieden ist.

Susanna Erbring wurde vom Caritasverband für das Bistum Magdeburg e. V. entsandt und leitet dort die Abteilung Beratende Dienste und Gefährdetenhilfe.

Der ARD-Programmbeirat berät die ARD-Programmdirektorin und die Videoprogrammkonferenz. Er gibt Anregungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Ersten Deutschen Fernsehens und für die zukünftige Programmgestaltung.


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