DAUN, 04.10.2018 - 11:44 Uhr
Digitale Welt - Heimvernetzung

Preise für Smart Home Musterhaushalt weiter im Sinkflug

Gute Aussichten für künftige Nutzer von Smart Home Geräten

Angehende Smart Home-Nutzer haben erfreuliche Aussichten, wenn sie ihr Zuhause mit intelligenten Geräten ausstatten möchten. Laut home&smart Preisindex Smart Home sinken seit Februar 2018 die Preise für einen Smart Home Musterhaushalt fast kontinuierlich und erreichen im Monat September einen neuen Tiefststand.

Vergleicht man den Preis zum Vormonat August, so ist der Musterhaushalt im September um durchschnittlich 28 Euro günstiger geworden. Wie bereits im Vormonat haben die Preise für die günstigsten Produkte dagegen einen minimalen Anstieg von 4 Euro zu verbuchen. Die erhebliche Preisdifferenz zwischen Standardausstattung und den günstigsten vergleichbaren Produkten am Markt wird dementsprechend immer kleiner.

Die Smart Home Standardausstattung wird immer lukrativer

Während die Preise für einen Smart Home Musterhaushalt immer weiter sinken und damit für Smart Home-Interessenten erschwinglicher werden, steigen die Preise für die günstigsten Produkte seit Juli 2018 kontinuierlich und nähern sich in kleinen Schritten an. Im direkten Vergleich: Seit Juli 2018 erfährt die Ausstattung eines Smart Home Musterhaushalts einen Rückgang von 89 Euro, die Ausstattung mit den günstigsten Produkten dagegen einen Anstieg von durchschnittlich 12 Euro.

Lichtsteuerungen etwas teurer, Thermostate zu Beginn der Heizperiode besonders günstig

Einzig und allein die Lichtsteuerungen erfuhren im Monat September einen leichten Preisanstieg von durchschnittlich zehn Euro. Alle anderen Kategorien und damit unter anderem die Sicherheit (- 5,24 Euro), Hausautomation & Steuerung (- 12,3 Euro), Thermostate (- 69,55 Euro), Sensoren (- 5,82 Euro) und Multiroom (- 2,9 Euro) bleiben preislich weiterhin auf dem Weg nach unten und werden damit günstiger. Die Thermostate bleiben mit einem Minus von 69,55 Euro weiterhin Spitzenreiter bei der Preisreduktion und bleiben rechtzeitig zum Beginn der Heizperiode weiterhin besonders interessant.

Thilo Gans, Geschäftsführer der homeandsmart GmbH sieht die Entwicklung am Smart Home-Markt sehr positiv: „Die sinkenden Preise sprechen für die positive Entwicklung auf dem Smart Home-Absatzmarkt. Immer mehr Menschen rüsten ihr zu Hause mit smarten Geräten aus. Durch die steigende Nachfrage haben die Hersteller schlussendlich auch mehr Spielraum, was die Preisgestaltung angeht.“

Sparindex: Minimaler Anstieg zum Vormonat August

Der Sparindex für den September lässt, verglichen mit dem Vormonat August einen minimalen Preisanstieg von vier Euro erkennen. Ausschlaggebend für den leichten Preisanstieg beim Sparindex sind die Kategorien Sicherheit, insbesondere die Türklingel (+ 9,36 Euro), sowie die Multiroom (+ 9,07 Euro). Den größten Preisnachlass erfährt die Kategorie Hausautomation & Steuerung mit durchschnittlich 15,55 Euro. Alle anderen Kategorien dagegen weißen einen ähnlichen Stand zum Vormonat auf oder sind lediglich leicht gesunken.

„Wer sich also heute einen Smart Home Musterhaushalt zulegen möchte, zahlt im Durchschnitt und für eine Standardausstattung 2.776 Euro. Wer den Geldbeutel etwas mehr schonen möchte, aber nicht auf einen Smart Home Haushalt verzichten möchte, kann zu den günstigen Alternativprodukten greifen und hat lediglich mit einer Investition von durchschnittlich 1.313 Euro zu rechnen“, erklärt Smart Home Experte Thilo Gans.

Zur Methodik

Der home&smart Preisindex Smart Home analysiert die Preise aus den relevanten Produktdatenbanken für Smart Home Geräte. Für die Preisanalyse wird ein Musterhaushalt zugrunde gelegt, der folgende Gerätekategorien beinhaltet: Hausautomation & Steuerung (Lautsprecher & Assistent, Assistent Set, WLAN Steckdosen), Heizung (Thermostate), Sicherheit (Rauchmelder, Tür-/Fenstersensoren, Türklingel, Türschloss, Überwachungskamera), Raumklima (Sensoren), Licht (Lichtsteuerungen, Lichtsteuerung Set) und Entertainment (Multiroom). In jeder Kategorie wird eine Standard-Ausstattung hinsichtlich der notwendigen Anzahl der Geräte definiert. Der den Berechnungen zugrunde liegende Warenkorb für den Musterhaushalt wird auf der Basis von Verkaufszahlen zusammengestellt.


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