DAUN, 27.06.2022 - 14:53 Uhr
Digitale Welt

RBB will mit Newscenter digitales Angebot verbessern

(dpa) - Mit einem crossmedialen Nachrichtenzentrum will der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) seine regionale Berichterstattung vor allem im Digitalen stärken. Auf zwei Etagen am Hauptstandort in Berlin-Charlottenburg arbeiten Redaktion und Produktion gemeinsam für Netz, Radio und Fernsehen. Vor kurzem nahm der öffentlich-rechtliche Sender ein neues Studio in Betrieb, seit November waren zuvor sukzessive Redaktionseinheiten eingezogen. Das Studio nutzt einen programmierten Kameraroboter und eine automatisierte Regie. Früher waren viele der Redaktionsbereiche für regionale Berichterstattung räumlich voneinander getrennt.

Das Newscenter mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 13 Millionen Euro ist eine Art Vorstufe. Auf dem RBB-Gelände soll bis 2026 ein digitales Medienhaus entstehen. Der Sender entschied sich für diesen Zwischenschritt, um kurzfristig im Digitalen Akzente zu setzen.

Ziel des Nachrichtencenters mit rund 170 Arbeitsplätzen ist es auch, durch effektiveres Planen und besseres Zusammenspiel der Redaktionsbereiche mehr Kraft in digitale Angebote zu stecken. Der RBB ist ein Beispiel für den Trend, der sich derzeit im gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk hierzulande zeigt: Die Häuser investieren mehr und mehr in ihre Internet-Präsenz, besonders in News und Interaktion auf Plattformen wie Instagram, Facebook und Youtube, auch um jüngere Leute zu erreichen. Dafür bauen sie auch ihre Organisationen und Strukturen um, um Mittel fürs Digitale freizuschaufeln. Der RBB hat seit diesem Jahr den Vorsitz der ARD-Häuser inne.

Auf die Frage, wie RBB-Nutzer das neue Nachrichtenzentrum im Programm spüren werden, nannte Chefredakteur David Biesinger am Montag diese Beispiele: Es gebe von Zeit zu Zeit Themenschwerpunkte, die sich an einem Tag durch das gesamte Programm ziehen. Am Dienstag zum Beispiel gehe es bei einem solchen Themenschwerpunkt um Rente und Altersarmut.

Auch in den RBB-Radioprogrammen gebe es seit dem vergangenen Jahr auch nachts rund um die Uhr Live-Nachrichten aus der Region. Davor war das nicht in allen der Radiowellen so gewesen.

 


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