- © Foto: Von links: Staatsminister Georg Eisenreich, Ulrich Wilhelm, Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Christian Vogel beim Spatenstich. -
DAUN, 18.06.2018 - 15:22 Uhr
Digitale Welt

Spatenstich für neuen Multifunktionssaal des BR in Nürnberg

Auftakt für eine neue Produktionsstätte auf dem Gelände des BR Studio Franken: Heute wurde dort im Beisein von BR-Intendant Ulrich Wilhelm, Vertretern von BR-Geschäftsleitung und Gremien sowie Politprominenz und zahlreichen Bürgern aus Nürnberg und Umgebung der erste Spatenstich für den sogenannten Multifunktionssaal gesetzt. Der Neubau in der Wallensteinstraße soll als Produktionsstätte für Fernsehen und Hörfunk sowie als Veranstaltungssaal oder Tagungsraum mit programmlichem Hintergrund genutzt werden können. Baubeginn ist im September 2018, die bauliche Fertigstellung soll im Laufe des Jahres 2020 erfolgen.

Nach dem Motto „Aus der Region für Bayern“ baut der Bayerische Rundfunk derzeit seine Standorte im Freistaat aus, um in seinem Programm künftig noch vertiefter aus allen Landesteilen berichten zu können. Der neue Multifunktionssaal entsteht an seinem zweitgrößten Standort, dem Studio Franken in Nürnberg.

Zum Spatenstich kamen neben Vertretern der BR-Geschäftsleitung und der Vorsitzenden des BR-Verwaltungsrates, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, auch Bayerns Minister für Digitales, Medien und Europa, Georg Eisenreich, der 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Christian Vogel, sowie zahlreiche geladene Gäste und Medienvertreter.

In seinem Grußwort hob BR-Intendant Ulrich Wilhelm die Bedeutung der neuen Produktionsstätte für die Region hervor: „Der Multifunktionssaal in Nürnberg bietet uns viele Möglichkeiten, unser Programm und die Menschen aus den fränkischen Regionen, aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zusammenzubringen. Eine vertiefte, glaubwürdige und kompetente Berichterstattung aus allen Regionen Bayerns gehört zu den wesentlichen Aufgaben des BR. Die Menschen im Freistaat erwarten solche Angebote von uns, das wissen wir auch aus unseren regelmäßigen Publikumsgesprächen.“

Staatsminister Georg Eisenreich betonte in seiner Rede: „Bayern ist ein führender Medienstandort, der Bayerische Rundfunk für viele eine wichtige Stimme der Heimat – ob im Fernsehen, Radio oder Web. Mit dem neuen Multifunktionssaal macht der BR sein Studio Franken fit für eine moderne, trimediale Berichterstattung aus Franken für ganz Bayern. Ich freue mich, dass der BR damit auch die Regionalität der Berichterstattung weiter stärkt.“

Die BR-Verwaltungsratsvorsitzende, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, würdigte die regionale Verankerung als „ganz wichtiges Markenzeichen des BR“: „Die Nähe zu den Menschen, das Wissen um die Zusammenhänge vor Ort und die Zusammenschau für ganz Bayern machen den BR einzigartig. Wir als Verwaltungsrat haben daher immer eine möglichst regionale Aufstellung des BR gefördert. Wenn der BR nun seine Präsenz in allen Teilen Bayerns stärkt, dann ist das ein klares Bekenntnis zu seiner Rolle als Rundfunk für alle Menschen in Bayern. Mit dem Spatenstich für einen Multifunktionssaal in Nürnberg wird dies ein weiteres Stück sichtbar.“

Mit den Worten „Zukunft kann man bauen“ freute sich auch Nürnbergs Bürgermeister Christian Vogel: „Ich bin begeistert, dass der Bayerische Rundfunk mit seinem neuen Multifunktionssaal das Studio Franken weiter stärkt und von Nürnberg aus für den BR und die ARD produzieren wird. Bereits heute gibt es am hiesigen Wissenschaftsstandort viele zukunftsweisende Forschungsgebiete an Hochschulen und Universitäten mit insgesamt 20.000 Studentinnen und Studenten. In absehbarer Zukunft bekommt Nürnberg sogar noch Zuwachs: In den nächsten zehn Jahren entsteht für eine Milliarde Euro im Süden der Stadt eine eigenständige Nürnberger Universität mit 100 Professorinnen und Professoren und 5.000 Studierenden.“

 Im neuen Multifunktionssaal werden Studioproduktionen des BR wie „Kabarett aus Franken“ stattfinden können oder Aufnahmen im Musikbereich, etwa Auftritte für BR Heimat oder Bayern PLUS. Aber auch Veranstaltungen im Bereich Wissenschaft sind denkbar: etwa – mit Blick auf den Wissenschaftsstandort Nürnberg, Fürth, Erlangen – Gesprächsrunden, die auch für ARD-alpha interessant sein könnten. Der Saal wird für alle Produktionen des BR offenstehen und als Bühne für BR-Programme dienen.


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