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DAUN, 30.11.2020 - 14:47 Uhr
Digitale Welt - Internet

Studie: Corona-Krise hat jeden Zehnten zum „Social Shopper“ gemacht

Social Commerce ist auf dem Vormarsch. Knapp ein Drittel der Deutschen hat schon einmal über Social Media-Kanäle eingekauft. Während der Corona-Krise ist jeder Zehnte zum Social Shopper geworden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Greven Medien, einem Spezialisten für lokales Marketing, zum Thema Social Commerce .

In Führung dabei liegt nach wie vor der Pionier des Social Commerce: Über Facebook haben 16 Prozent der Deutschen schon einmal eingekauft, gefolgt von WhatsApp und Instagram (jeweils 12 Prozent). Das Videoportal YouTube wurde bereits von jedem zehnten Deutschen für Shopping genutzt, während Pinterest (3 Prozent), Twitter (3 Prozent), Snapchat (2 Prozent) und Tiktok (2 Prozent) im Jahr 2020 noch keine signifikante Reichweite im Bereich E-Commerce zeigen. Zwei Drittel der Deutschen haben noch nie Einkaufsangebote über Social Media genutzt (66 Prozent).

Auffällig sind eindeutige Geschlechterpräferenzen beim Einkauf über Social Media: Während Frauen am meisten über Facebook (18 Prozent) und Instagram (13 Prozent) einkaufen, shoppen Männer überdurchschnittlich häufig über WhatsApp (14 Prozent) und YouTube (12 Prozent). Auch Twitter (4 Prozent) und Snapchat (3 Prozent) kommen bei den männlichen Usern für das Online-Shopping in Frage, während Frauen diese Kanäle dafür fast gar nicht nutzen (letztere jeweils 1 Prozent).

Auch wenn 61 Prozent der Deutschen angeben, ihr Online-Einkaufsverhalten durch Corona nicht verändert zu haben, kauft jeder Dritte verstärkt online ein. Außerdem hat fast jeder zehnte Befragte (9 Prozent) während der Corona-Krise das erste Mal oder verstärkt über Social Media geshoppt. Gerade Männer haben, ausgelöst durch Corona, zum ersten Mal auf Social Media-Kanälen eingekauft (5 Prozent im Vergleich zu 2 Prozent bei den Frauen).

„Der Trend, dass lokale Unternehmen Social Media-Kanäle als direkten Verkaufskanal nutzen, hat sich seit dem Corona-Jahr 2020 deutlich verstärkt“, weiß Patrick Hünemohr, Geschäftsführer von Greven Medien. „Sie müssen neue Verkaufsmöglichkeiten schaffen, um ihre Existenz zu sichern. Und Social Commerce über Instagram oder Facebook ist deutlich kostengünstiger als klassische Commerce-Kampagnen wie beispielsweise Google Shopping. Daher nutzen auch viele kleine und mittelständische Unternehmen diese Möglichkeit“, erklärt er. „Wie unsere aktuelle Studie zeigt, nehmen Verbraucher die Angebote über Social Media immer mehr an. Daher rate ich jedem Unternehmer, das Potenzial für seine Angebote über Social Commerce zu prüfen und sich nicht vor diesem Weg zu scheuen.“


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