- © Foto: SWR/Jürgen Pollak -
DAUN, 01.07.2022 - 14:51 Uhr
Digitale Welt

SWR Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2021

Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat in seiner heutigen Sitzung den Jahresabschluss 2021 des Senders genehmigt. Der SWR schließt das vergangene Jahr laut eigenen Angaben mit einem negativen operativen Ergebnis von -51,4 Mio. Euro.

Das ergibt sich laut dem SWR überwiegend aus zusätzlichen programmlichen Investitionen. Für diese gezielte Stärkung des Programms stehen Liquiditätsreserven zur Verfügung, die der SWR in den letzten Jahren durch Einsparungen selbst erwirtschaftet habe und die er jetzt im Sinne seiner Angebotsstrategie einsetzt, um insbesondere jüngere Zielgruppen besser zu erreichen. Die Zahlungsfähigkeit des SWR sei im Berichtsjahr jederzeit gegeben gewesen und sei angesichts weiterhin vorhandener Reserven auch für die Zukunft gesichert. Zuvor hatte bereits der SWR Verwaltungsrat den Jahresabschluss ausführlich beraten und beschlossen.

Anlässlich des derzeitigen KEF-Verfahrens werden die hohen BilMoG-Aufwendungen zu den Altersversorgungsverpflichtungen nur unvollständig berücksichtigt. Aufgrund der Niedrigzinsphase führt dieser Umstand zu einer hohen Belastung der handelsrechtlichen Ergebnisse des SWR. Über die sogenannten 25-Cent-Mittel wird zukünftig schrittweise ein Ausgleich geschaffen werden. Im operativen Ergebnis wird das handelsrechtliche Ergebnis um Sondereffekte bereinigt, um so die eigentliche wirtschaftliche Tätigkeit besser darstellen zu können. Im unbereinigten Ergebnis weist der SWR Erträge in Höhe von 1.288 Mio. Euro und Aufwendungen in Höhe von 1.436 Mio. Euro aus.

SWR Intendant Kai Gniffke: „Das Ergebnis der unabhängigen Wirtschaftsprüfung zeigt, dass der SWR gut und effizient gewirtschaftet hat. Wir gehen verantwortungsbewusst mit dem Geld der Beitragszahlenden um. Die besonderen Prinzipien der Buchführung führen zwar erstmalig zu einem negativen Eigenkapital, das aber nichts über die Leistungsfähigkeit und die Liquidität des SWR aussagt und dem strategischen Umbauprozess folgt.“

 


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