DAUN, 22.12.2021 - 12:53 Uhr
Digitale Welt - Internet

Tele Columbus erweitert Internet-Backbone

Neue Glasfaserringe verbinden wichtige Netzstandorte in vier Bundesländern

Die Tele Columbus AG hat zwei weitere Glasfaserringe in Betrieb genommen, die wichtige Netzstandorte in insgesamt vier Bundesländern auf einer Strecke von ca. 1.400 Kilometern miteinander verbinden. Über die neuen Ringe erhalten laut einer Mitteilung von Tele Columbus rund 480.000 Haushalte, ein Großteil davon in Brandenburg, Sachsen und Thüringen, eine einfach zu skalierende Anbindung an das Internet-Backbone der Tele Columbus Gruppe. Mit der Inbetriebnahme verringert sich die Anzahl dezentraler Teilnetze, gleichzeitig steigt die Dienstgüte durch eine höhere Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit.

Der neue Thüringen-Ring erstreckt sich auf insgesamt 760 Kilometer und verläuft von Erfurt aus über Arnstadt, Jena, Stadtroda, Saalfeld, Bad Salzungen, Eisenach, Waltershausen und Gotha. Die Netzstandorte in Heiligenstadt über die Landesgrenze hin nach Sangerhausen und Eisleben werden über eine bereits bestehende Trasse ausgehend von Halle (Saale) mit dem neuen Glasfaserring verbunden.

In Sachsen und Brandenburg verläuft der ebenfalls neue 610 Kilometer lange Glasfaserring über Weißwasser, Niesky, Löbau und Bautzen, Dresden, Großenhain und Riesa bis nach Finsterwalde, Lübben, Lübbenau und Cottbus. Niesky und Finsterwalde sind zusätzlich durch eine Trasse über Hoyerswerda und Senftenberg miteinander verbunden.

Die neuen Glasfaserringe gewährleisten durch ihre Redundanz eine Signalverfügbarkeit auf höchstem Niveau. Durch die zentrale Anbindung ist zudem für eine weiter steigende Nachfrageentwicklung hin zu höheren Bandbreiten vorgesorgt. Die Tendenz zu höheren Geschwindigkeiten ist klar erkennbar: Bereits zwei Drittel der PŸUR Neukunden buchen Internettarife mit 200 Mbit/s oder schneller.

Darüber hinaus eröffnet die einfach zu skalierende Anbindung an das Internet-Backbone neue Möglichkeiten für eine redundante, zentrale TV-Signaleinspeisung. So können beispielsweise Programmänderungen, die an wenigen Großkopfstellen umgesetzt werden, in Zukunft für deutlich mehr Teilnetze wirksam werden. Bei der Aufschaltung neuer Programme haben Standorte entlang der Ringe den Vorteil, schneller von den Aufschaltungen zu profitieren.

„Durch die Inbetriebnahme von zwei weiteren Glasfaserringen können wir noch einfacher und schneller auf die steigenden Erfordernisse an unser Netz reagieren. Zusätzlich sind wir deutlich flexibler in der technologischen Ausgestaltung und der Wartungsaufwand verringert sich deutlich“, erklärt Dietmar Pöltl, Chief Technology Officer von Tele Columbus. „Mit dieser Realisierung haben wir mittlerweile fünf Glasfaserringe etabliert – weitere regionale Ringe werden noch folgen. Diese zukunftssichere Ausgestaltung unseres Netzes sichert uns die nötige Grundlage für unsere ambitionierten Ziele im Rahmen unserer Fiber Champion Strategie.“

In den Regionen der neuen Glasfaserringe betreibt die Tele Columbus Gruppe eine Vielzahl moderner Kabelnetze, bei denen die Glasfaser-Verbindungen zum Teil bereits bis in die Gebäude hinein (FTTB) ausgeführt sind. Überwiegend werden so Internetbandbreiten bis 400 Mbit/s zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des mehrstufigen Aufrüstungskonzepts der Tele Columbus Gruppe werden im zweiten Schritt die Glasfasern auf Wunsch bis zur Teilnehmeranschlussdose hinein verlängert (Fiber To The Home). Mit dieser Vollglasfaserversorgung sind Internetanbindungen mit symmetrischen Upload- und Downloadgeschwindigkeiten im Gigabitbereich möglich.

Ein Temposprung ist in ausgewählten Gebieten der Glasfaserringe durch den bundesweiten DOCSIS 3.1 Rollout der Tele Columbus Gruppe schon jetzt möglich. Durch die Zuschaltung neuer Übertragungsfrequenzen lässt sich die Übertragungskapazität der bestehenden Netze mehr als verdoppeln und ermöglicht Geschwindigkeiten bis ein Gigabit pro Sekunde.


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