- © Foto: Deutsche Telekom -
DAUN, 22.06.2020 - 14:32 Uhr
Digitale Welt - Internet

Telekom startet offene Plattform für das Internet der Dinge

Die Telekom will im komplexen Internet der Dinge mehr Klarheit schaffen und mit einer einzigartigen Plattform alle Akteure zusammenbringen: Der sogenannte „IoT-Hub“ soll der neue zentrale Anlaufpunkt werden.

Ob für Kunde, Entwickler, Betreiber, Partner oder Lieferant: Wichtigstes Ziel ist es laut einer Mitteilung der Telekom, Zugang und Betrieb eines zunehmend heterogenen IoT-Ökosystems so einfach und beherrschbar wie möglich zu gestalten. Transparent, mit Standards und offenen Schnittstellen. Damit reagiere man auf die dringendste Forderung der IoT-Welt, so die Telekom.

Der IoT-Hub führe alle wichtigen Elemente des Internet der Dinge zusammen: Konnektivität, Geräte, Clouddienste und Lösungen für die Datenanalyse. Dabei setzt die Telekom nicht nur auf eigene IoT-Angebote. Ein Marktplatz mit vielfältigen Partnerlösungen soll den Kunden höchste Flexibilität bieten. Alle Bausteine sind miteinander kompatibel. Kunden können sich ihre Wunschlösung individuell zusammenbauen und betreiben. Die Entwicklungszeit bis zur Marktreife soll sich drastisch verkürzen.

„Wir schöpfen mit dem IoT-Hub das volle Potenzial im Internet der Dinge aus“, sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT-Geschäft der Telekom. „Mit der Zusammenführung aller IoT-Komponenten in einer Infrastruktur bieten wir ein einzigartiges betriebliches Umfeld. Damit etabliert die Telekom als erster Anbieter weltweit eine derartige Plattform. Der Konzern erweitert seine Rolle vom IoT-Player zum IoT-Orchestrator.“ Der Start ist für das zweite Halbjahr 2020 geplant. Der IoT-Hub werde laufend erweitert. Die Telekom lädt Partner und Kunden ein, die neue IoT-Umgebung zu testen.

Im Betrieb sorgen standardisierte Schnittstellen für eine unkomplizierte Kommunikation. Diverse IoT-Ökosysteme spielen nahtlos zusammen. Ebenso alle wichtigen Clouds, Protokolle und Technologien. Die Betriebsdaten liegen immer dort vor, wo sie gebraucht werden. Auf einem integrierten Dashboard, in den Systemen oder Desktops. Die Anmeldung an verschiedenen Systemen entfällt.

Weitere Informationen über die IoT-Dienste der Telekom gibt es unter iot.telekom.com.

Mit der Ausgründung des IoT-Geschäftes in eine selbständige GmbH zum 01. Juli 2020 will die Telekom am Markt schneller werden. Wettbewerber im IoT-Umfeld seien besonders beweglich und hätten schlanke Entscheidungsstrukturen. Die eigenständige Deutsche Telekom IoT GmbH (kurz: DT IoT) soll die Position der Telekom in diesem Wachstumsmarkt stärken.

„Als eigenständiges Unternehmen sind wir agiler und können den schnell wachsenden IoT-Markt besser bedienen“, sagt Rami Avidan, designierter Geschäftsführer der Deutschen Telekom IoT GmbH. Die neu gegründete DT IoT verantwortet das gesamte IoT-Geschäft der Deutschen Telekom - vom technischen Vertrieb über das Lösungsdesign bis zur Produktion.

Auf der Digital X am 23. Juni 2020 wird Rami Avidan einen strategischen Ausblick auf das Internet der Dinge geben. Zudem stellt er den IoT-Hub der Telekom vor. In Workshops diskutieren Teilnehmer, wie das Internet der Dinge Lieferketten krisensicher machen kann. Digital X ist laut der Telekom Europas größte, branchen-übergreifende Digitalisierungsinitiative. In ihr engagieren sich über 200 nationale und internationale Partner. Sie begleitet kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation. Weitere Details zur Digitalisierungsinitiative gibt es unter www.telekom.com/digitalx.


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