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DAUN, 31.03.2022 - 14:21 Uhr
Digitale Welt

Trendmonitor Deutschland: „Metaversum, VR und AR - Nische oder Megatrend?“

Die meisten Bundesbürger können den Zukunftsversprechen des „Metaversum“ bisher nur wenig abgewinnen. Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des „Trendmonitor Deutschland“ des Marktforschungsinstituts Nordlight Research zum Schwerpunktthema „Metaversum, AR und VR – Nische oder Megatrend?“.

Auch Interesse, Nutzung und Kaufbereitschaft bezüglich bereits bestehender Angebote der virtuellen und erweiterten Realität (VR / AR) sind nach wie vor sehr überschaubar. Daran haben auch der erzwungene soziale Rückzug in Corona-Zeiten oder die Umbenennung von Facebook in „Meta“ nur wenig verändert.

Für die nähere Zukunft zeigen sich für die Anbieter von VR / AR im Consumer Bereich begrenzte Entwicklungspotenziale und interessante Experimentierfelder. Eine massenhafte Lust oder Bereitschaft der Konsumenten, räumlich erlebbare und vernetzte Online-Parallelwelten zu nutzen, ist hierzulande aber nicht auszumachen.

Über 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren wurden repräsentativ zu ihren Einstellungen, Interessen und Kaufbereitschaften befragt. Speziell untersucht wurden in der Verbrauchertrendstudie auch aktuelle Angebote und Anbietermarken im VR-Brillen-Markt sowie die aus Verbraucherperspektive attraktivsten Anwendungsfelder der virtuellen und erweiterten Realität.

VR-Billen: Bisher nur kleiner Nutzer- und Interessentenkreis

Aktuell besitzen 6% der deutschen Verbraucher eine Virtual-Reality-Brille (2018: ebenfalls 6%). Nur jeder dritte Besitzer nutzt diese einmal pro Woche oder häufiger (2%); vornehmlich zum Spielen und zur Unterhaltung. Jeder vierte Besitzer nutzt seine VR-Brille hingegen seltener als einmal pro Monat oder auch gar nicht mehr.

Hochentwickelte und autarke VR-Brillen (ohne Einsatz von Smartphones als Display) kommen aktuell auf einen Verbreitungsgrad von zwei Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Nutzer in VR-Umgebungen liegt bei rund 60 Minuten.

Das generelle Kaufinteresse an VR-Brillen für die nähere Zukunft liegt bei drei bis vier Prozent. Im Vergleich zu 2018 zeigt sich auch hier kaum Bewegung. Ein von Corona oder von anderen Faktoren getriebener „Kaufboom“ lässt sich nicht feststellen.

Quelle: Trendmonitor Deutschland, Nordlight Research, März 2022, Gesamtstichprobe: 1.064 Privatpersonen ab 14 Jahren aus deutschen Haushalten mit Internetzugang.

 


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