- © Foto: obs/Visa Deutschland -
DAUN, 03.08.2020 - 14:47 Uhr
Digitale Welt

Umfrage: Kontaktloses und mobiles Bezahlen im Aufschwung

Die COVID-19-Krise hat das gesellschaftliche Handeln im Alltag und insbesondere das Bezahlen stark beeinflusst. Das belegen die Ergebnisse der repräsentativen Online-Befragung „Mobile Payment Monitor 2020“ von Visa in Zusammenarbeit mit forsa, die nach 2019 nun zum zweiten Mal erhoben wurde.

Demnach ist das mit Abstand beliebteste Zahlungsmittel die Karte, mit der 56 Prozent am liebsten bezahlen - das sind 3 Prozentpunkte mehr als 2019. Das Bargeld hingegen hat an Beliebtheit verloren, statt 38 Prozent küren es nur noch 32 Prozent zum persönlichen Liebling. Die Anzahl der Mobilzahler konnte sich innerhalb eines Jahres auf 12 Prozent verdoppeln. Zudem sind kontaktlose Kartenzahlungen überdurchschnittlich gestiegen und werden positiver bewertet - und das über alle Generationen hinweg.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass sich das Bezahlverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland im Wandel befindet. Besonders deutlich wird dieser Wandel am raschen Anstieg des digitalen Bezahlens: Die Nutzung des mobilen Bezahlens verdoppelte sich innerhalb eines Jahres von 6 Prozent auf 12 Prozent. Bei der jüngeren Generation (18-35 Jahre) hat sogar jeder Fünfte bereits mobil bezahlt. Drei von vier Befragten (75 Prozent) haben schon kontaktlos bezahlt - im vergangenen Jahr war es nur jeder Zweite (55 Prozent). Dabei handelt es sich um eine Entwicklung, die generationenübergreifend stattfindet: Bei der Gruppe der über 61-Jährigen ist das kontaktlose Bezahlen ebenfalls um 20 Prozentpunkte auf insgesamt 68 Prozent angestiegen, 8 Prozent bezahlen nun mobil - das sind 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Diejenigen, die kontaktlos bezahlen, tun dies nun häufiger im Alltag: 64 Prozent der Befragten bezahlen mindestens einmal pro Woche kontaktlos mit der Karte - letztes Jahr war es gerade mal die Hälfte aller Befragten (50 Prozent).

Zu dieser Verhaltensänderung beigetragen haben unter anderem die neu aufgetretenen Hygienebedenken in der aktuellen COVID-19-Pandemie: 55 Prozent der Befragten finden es vorteilhaft, dass sie beim kontaktlosen Bezahlen weder mit dem Kassenterminal noch mit Bargeld in Kontakt kommen. Bei einem Viertel der Befragten (25 Prozent) hat sich die Einstellung zum kontaktlosen Bezahlen seit der Pandemie verbessert, jeder Dritte (38 Prozent) bezahlt nun öfter kontaktlos als vor der Krise. Auch das mobile Bezahlen überzeugt immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher, da sie sich an ihrem eigenen Smartphone authentifizieren können und somit auch bei höheren Beträgen nicht mit dem Bezahlterminal in Berührung kommen. Zusätzlich dazu bieten immer mehr Banken mobiles Bezahlen an, wodurch Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend Zugang zu mobilen Bezahllösungen erhalten.

Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa, kommentiert den Umbruch beim Bezahlen in Deutschland: „Bargeld verliert zunehmend an Beliebtheit - stattdessen wünschen sich Menschen digitale Zahlungsmittel, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Bei allen Generationen sehen wir den Wunsch nach schnelleren Bezahlvorgängen und einer sofortigen elektronischen Übersicht der Ausgaben. Deswegen sind wir überzeugt, dass sich das Bezahlverhalten in Deutschland derzeit signifikant und nachhaltig wandelt.“


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