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DAUN, 25.03.2019 - 15:11 Uhr
Digitale Welt - Internet

Umfrage: WhatsApp ist in Deutschland die Nummer 1

Rund vier Fünftel der Bundesbürger mit Internetzugang nutzen soziale Medien und Plattformen. Doch welche spielen im Alltag die wichtigste Rolle? Und: Welche Gruppen nutzen bevorzugt welche sozialen Netzwerke? Welche Entwicklungen zeigen sich? Diese und weitere Fragen hat der aktuelle „Trendmonitor Deutschland“ des Marktforschungsinstituts Nordlight Research untersucht.

Ergebnis: Klare Nummer 1 im Bereich Social Media bleibt in Deutschland der Messenger-Dienst WhatsApp: mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Bundesbürger ab 14 Jahren zählen diesen zu den wichtigsten sozialen Netzwerken in ihrem persönlichen Alltag – Tendenz leicht steigend (Vorjahreszeitraum 2018: 64 Prozent). Facebook liegt mit 42 Prozentpunkten weiterhin auf Platz 2, verliert in puncto Alltagsrelevanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber deutlich (1. Quartal 2018: 51 Prozent; relative prozentuale Abnahme: 17 Prozent).

Unverändert auf Platz 3 folgt YouTube (Q1 / 2019: 39 Prozent; Q1 / 2018: 38 Prozent). Deutlicher Gewinner ist Instagram mit einem prozentualen Anstieg von mehr als dreißig Prozent: 22 Prozent der Social-Media-Nutzer zählen diese Plattform zu ihren wichtigsten sozialen Netzwerken; vor einem Jahr waren dies erst 16 Prozent.

Speziell in der Gruppe der 14-29-Jährigen liegt Instagram (Q1/2019: 61 Prozent; Q1/2018: 46 Prozent) im Ranking der Nutzergunst sogar mittlerweile klar vor Facebook (Q1/2019: 36 Prozent; Q1/2018: 55 Prozent).

Weitere Plattformdienste wie Google+ (11 Prozent), Pinterest (10 Prozent) und Snapchat (7 Prozent) folgen im Ranking in puncto Alltagsrelevanz für Nutzer erst mit größerem Abstand. Der Kurznachrichtendienst Twitter zählt unverändert für acht Prozent der Bundesbürger zu den wichtigsten sozialen Medien in ihrem Alltag.

Berufliche Netzwerke wie Xing (6 Prozent) oder LinkedIn (4 Prozent) können in der Wichtigkeitsbeurteilung der Bundesbürger leicht zulegen; mit Blick auf die Gesamtbevölkerung spielen diese im Alltag aber nur eine untergeordnete Rolle. Kaum unter den persönlich wichtigsten sozialen Netzwerken genannt werden bisher Dienste wie Reddit, Tumblr und Flickr.

Für die aktuelle Ausgabe des „Trendmonitor Deutschland“ wurden im Januar 2019 über 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren in deutschen Haushalten mit Internetzugang repräsentativ befragt.

Die Verbrauchertrendstudie untersucht quartalsweise das Interesse, das Nutzungsverhalten und die Kaufbereitschaft der Verbraucher zu einer Vielzahl aktueller Trendprodukte und Trendtechnologien.

„Es lohnt sich, nicht nur absolute Nutzerzahlen bzw. Mitgliederzahlen der sozialen Netzwerke zu betrachten, sondern auch deren wahrgenommene Alltagsrelevanz“, sagt Thomas Donath, Geschäftsführer beim Marktforschungsinstitut Nordlight Research. „Darüber hinaus existieren im Bereich Social Media große Präferenzunterschiede zwischen einzelnen Nutzergruppen. Hersteller und Werbungstreibende können ihre Angebote für unterschiedliche Zielgruppen gezielt daran ausrichten.“

Während soziale Netzwerke für die meisten Bundesbürger aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken sind, geht der anhaltende Social-Media-Boom an einem Teil der Bundesbürger immer noch vorbei: aktuell gibt rund jeder sechste Befragte (16 Prozent) an, dass soziale Medien im persönlichen Alltag bisher keine wichtige Rolle spielen (2018: 18 Prozent).

Der größte relative Anteil an „Social-Media-Muffeln“ findet sich unter Männern (18 Prozent; Frauen: 13 Prozent), bei Personen mit traditionell geprägtem Lebensstil (25 Prozent) sowie in der Altersgruppe der über 50-Jährigen (23 Prozent). Besonders relevant sind soziale Netzwerke hingegen für junge Frauen bis 29 Jahre: 96 Prozent messen diesen eine wichtige Bedeutung im Alltag zu.


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Aktuelle Ausgabe 4/2019

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