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DAUN, 01.06.2022 - 12:35 Uhr
Digitale Welt - Internet

Vorsicht Betrug: Kriminelle fordern per Mail Zollgebühren

(dpa/tmn) - Wer dieser Tage eine Mail erhält mit der Aufforderung, eine Zollgebühr per Paysafecard zu zahlen, kann diese getrost ignorieren. Denn es handelt sich um Betrugsversuche. Eine Forderung auf diesem Wege und dann noch über einen Prepaid-Bezahldienst sei untypisch für Behörden, warnt das Verbraucherschutzportal „Watchlist Internet“.

Derzeit häuften sich solche Betrugsfälle. Die Zoll-Masche funktioniert so: In der Mail heißt es, ein Paket könne erst zugestellt werden, wenn man eine Zollgebühr beglichen habe, etwa in Höhe von 50 oder 75 Euro, und zwar per Paysafecard. Man soll bei dem Bezahldienst einen Guthaben-PIN-Code im Wert der geforderten vermeintlichen Gebühr kaufen.

Doch wer darauf eingeht und den Betrügern den PIN-Code übermittelt, sieht sein Guthaben meist nicht wieder. Denn mit dem Code können die Kriminellen sofort frei über den jeweiligen Betrag verfügen und damit im Netz bezahlen oder sich das Guthaben auszahlen lassen.

Falls man in die Falle getappt ist, sollte man aber trotzdem sofort versuchen, den PIN-Code sperren zu lassen. Das ist über ein Online-Formular des Bezahldienstes möglich. Den Verbraucherschützern zufolge benutzen die Zoll-Betrüger als Absender derzeit häufig die Fantasie-Mailadressen „noreply@zoll-post.de“ oder „Zoll-Paket-Dienste@Osterreichischer-Zoll.at“.


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