DAUN, 31.03.2014 - 15:20 Uhr
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Abschiedsstimmung in Betzdorf - SES-Chef Romain Bausch tritt am 3. April in den Ruhestand

Romain Bausch geht. Am 3. April überlässt er den Chefsessel der SES seinem Nachfolger Karim Michel Sabbagh. Wie seit Juli 2013 angekündigt und seit zwei Jahren eingeleitet. Es sei ein geordneter Abgang, so Romain Bausch, vielleicht falle es deshalb nicht so schwer, loszulassen. Romain Bausch, Pionier und Visionär der Satellitenkommunikation, hat die Geschicke des Unternehmens 19 Jahre lang geleitet. Als er 1995 aus dem Staatsdienst zur SES wechselte, kreisten vier Satelliten des Unternehmens am Himmel, am Boden arbeiteten 170 Menschen. Heute sind es 56 Satelliten und fast 1.400 Beschäftigte. Aus einer Nische heraus führte der frühere hohe Beamte aus dem Finanzministerium die SES zu einem globalen Satellitenbetreiber. Seine Weichenstellung hin zu internationaler Diversifizierung und neuen Produkten war die strategisch richtige Entscheidung. Kein Zweifel: Die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte der SES trägt seine Handschrift. Sehr froh ist Romain Bausch darüber, dass die SES ein zwar international sehr aktiver, aber gleichzeitig fest in Luxemburg verankerter Betrieb geblieben ist. Im Wort-Interview“ lässt der heute 60-Jährige die vergangenen Jahre Revue passieren. Um die Zukunft des Betriebs ist ihm nicht bange. Besonders in den Schwellenländern stecke noch sehr viel Wachstumspotenzial, betont er. Satelliten werden das Leben der Menschen in immer mehr Bereichen beeinflussen. In der Medizin, in der Kommunikation und bei Notfällen. Was das vermisste malaysische Flugzeug anbelangt, ist Romain Bausch überzeugt davon, dass Satelliten Bilder des vermissten Flugzeugs gemacht haben. Da es sich dabei aber wahrscheinlich um Daten militärisch genutzter Satelliten handle, würden die nicht so gerne und nicht so schnell offengelegt. Die SES sei dabei, so Romain Bausch, an einem System mitzuarbeiten, das es in Zukunft ermöglichen würde, die Flugdaten, die bislang nur auf einer Blackbox gespeichert werden, in Echtzeit via Satellit an eine Bodenstation zu senden. So würde man bei einem Problem sofort wissen, was los ist und wie es zu dem Unglück kommen konnte. Situationen mit quälender Ungewissheit würde es dann nicht mehr geben. (mg)

www.ses.com

Quelle: „Luxemburger Wort“, Ausgabe vom 29. März 2014. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des „Luxemburger Wort“.


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