DAUN, 10.06.2021 - 12:23 Uhr
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ARTE genehmigt Unternehmensplan 2021-2024

Ernennungen der Programmdirektion und Verwaltungsdirektion

Beim europäischen Kultursender ARTE wechseln gemäß Satzung alle vier Jahre die Stellen der geschäftsführenden Programmdirektion und der geschäftsführenden Verwaltungsdirektion im Vorstand von ARTE GEIE zwischen der deutschen und der französischen Seite. Diese beiden Stellen werden zum 1. Januar 2022 neu besetzt.

Auf Vorschlag des Vorstandspräsidenten und in Absprache mit dem Vizepräsidenten sowie dem deutschen und dem französischen Mitglied hat die Mitgliederversammlung von ARTE GEIE, die am 9. Juni in einer Videokonferenz zusammengetreten ist, folgende Ernennungen genehmigt:

  • Frau Emelie de Jong wird in der Nachfolge von Herrn Bernd Mütter zur geschäftsführenden Programmdirektorin ernannt.
  • Emelie de Jong hat einen Magisterabschluss in Musikwissenschaft und einen postgradualen Abschluss (DEA) in Kulturgeschichte. Sie war von 1998 bis 2011 zunächst Redakteurin und anschließend stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung Kunst, Musik, Theater, Tanz von ARTE France. Seit 2011 hat sie die Leitung inne.
  • Frau Marysabelle Cote wird als Vertreterin der deutschen Seite in der Nachfolge von Herrn Emmanuel Suard zur geschäftsführenden Verwaltungsdirektorin ernannt. Marysabelle Cote hat einen Masterabschluss in Europäischer Politik und einen Magisterabschluss in Geschichte. Von 2009 bis 2016 war sie zunächst Vorstandsreferentin, dann Leiterin der Abteilung Präsidium und Koordinierung von ARTE GEIE; 2017 übernahm sie die Hauptabteilungsleitung Generalsekretariat und Europäische Entwicklung.

Des Weiteren genehmigte die Mitgliederversammlung die folgenden Ernennungen:

  • Frau Sylvie Stephan wird in der Nachfolge von Herrn Emmanuel Tourpe zur Leiterin der Hauptabteilung Programmplanung lineare und nichtlineare Angebote und zur stellvertretenden Programmdirektorin ernannt.  Sylvie Stephan ist ausgebildete Journalistin, Dolmetscherin und Übersetzerin und hat einen Magisterabschluss in Politikwissenschaft. Sie ist seit 2020 Leiterin des Programmbereichs Kultur (TV, Radio, Online) beim Bayerischen Rundfunk. Zuvor war sie Frankreich-Korrespondentin für mehrere große deutsche Medien und Leiterin der Pressestelle der Internationalen Energie-Agentur. Von 2014 bis 2020 leitete sie die Abteilung Presse des Bayerischen Rundfunks sowie 2018 und 2019 die ARD-Pressestelle im ARD-Vorsitz des BR.
  • Schließlich werden Frau Susanne Costede, seit 2018 Leiterin des Justiziariats und stellvertretende Verwaltungsdirektorin, und Frau Carmen Lebold, seit 2014 Leiterin der Personalabteilung, für vier Jahre vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2025 in ihren Funktionen bestätigt.

„Peter Weber und ich freuen uns Anfang 2022 zwei neue Vorstandsmitglieder, die aus der ARTE-Gruppe kommen und deren Kompetenzen und Erfahrung einstimmig anerkannt sind, zu begrüßen. Wir freuen uns außerdem, in Zukunft Frau Stephan als neue Kollegin willkommen zu heißen sowie unsere Zusammenarbeit mit Frau Costede und Frau Lebold fortzuführen. Diese Ernennungen liegen nicht nur im Interesse des Unternehmens, sondern entsprechen auch den strategischen Leitlinien der ARTE-Gruppe, nicht zuletzt auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Verantwortung“, unterstrich Bruno Patino, Vorsitzender des Vorstands von ARTE GEIE. 

Unternehmensplan genehmigt

Des Weiteren genehmigte die Mitgliederversammlung den vom Vorstand für den Zeitraum 2021 bis 2024 vorgeschlagenen Unternehmensplan. Der Unternehmensplan umfasst fünf Schwerpunktbereiche: Stärkung des Angebots an linearen und nichtlinearen Programmen, Erweiterung europäischer Publika, Konsolidierung und Stärkung der europäischen Strahlkraft der Marke ARTE als Label für redaktionelle und kulturelle Exzellenz, Vorbildcharakter im Bereich Geschlechterausgewogenheit, Diversität und Sozial- und Umweltverantwortung und schließlich die Förderung von Synergien und Weiterentwicklung der Arbeitsmethoden innerhalb der ARTE-Gruppe.

„Jeder dieser Schwerpunktbereiche beinhaltet zahlreiche konkrete und messbare Maßnahmen. Sie sind maßgeblich für uns und werden uns dazu verhelfen, ein neues, spannendes Kapitel in der Entwicklung von ARTE aufzuschlagen“, erklärte Bruno Patino.

Der Vorstand von ARTE GEIE leitet das Tagesgeschäft für den Sender und erstattet in der Mitgliederversammlung von ARTE regelmäßig über seine Tätigkeit Bericht. Er setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen: dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten, dem Programmdirektor und dem Verwaltungsdirektor.

Die Mitgliederversammlung von ARTE GEIE tritt vier Mal im Jahr zusammen. Sie entscheidet über Grundsatzfragen des Senders, verabschiedet den Wirtschaftsplan und ernennt die Vorstandsmitglieder sowie die leitenden Angestellten von ARTE GEIE. Sie besteht aus sechs deutschen und sechs französischen Vertreterinnen und Vertretern. Ebenfalls vertreten sind mit beratender Stimme die europäischen Partnersender und Institutionen RTBF, ORF, YLE, ČT, SRG SSR, RAI Com, der Film Fund Luxembourg und RTE.

Die deutschen Vertreterinnen und Vertreter sind derzeit:

  • Tom BUHROW, Intendant des WDR und Vorsitzender der ARD, Präsident der Mitgliederversammlung von ARTE GEIE
  • Prof. Dr.  Kai GNIFFKE, Intendant des SWR, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von ARTE Deutschland TV GmbH
  • Martin GRASMÜCK, Intendant des SR
  • Dr. Thomas BELLUT, Intendant des ZDF und Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von ARTE Deutschland TV GmbH
  • Heike HEMPEL, Stellvertretende Programmdirektorin und Leiterin der Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II des ZDF
  • Dr. Frank-Dieter FREILING, Leiter der Hauptabteilung Internationale Angelegenheiten des ZDF

Die französischen Vertreterinnen und Vertreter in der Mitgliederversammlung sind derzeit:

  • Nicolas SEYDOUX, Vizepräsident der Mitgliederversammlung von ARTE GEIE, Vizepräsident des Aufsichtsrates von ARTE France, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Gaumont
  • Anne DURUPTY, Beraterin des Präsidiums von ARTE France und Mitglied des Exekutivkomittees von ARTE France
  • Jean-Baptiste GOURDIN, Generaldirektor für Medien und Kulturwirtschaft, Französisches Kulturministerium
  • Charles SARRAZIN, Leiter Portfoliomanagement bei der französischen Agentur für Staatsbeteiligungen APE, Französisches Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, und Mitglied des Aufsichtsrates von ARTE France
  • Jean-Dominique GIULIANI, Präsident der Robert-Schuman-Stiftung und Mitglied des Aufsichtsrates von ARTE France
  • Thomas SERVAL, Präsident von Kolibree und Mitglied des Aufsichtsrates von ARTE France

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