DAUN, 20.03.2017 - 16:10 Uhr
Entertainment - Unternehmen

CeBIT: Huawei stellt Global-OpenLab-Programm vor

Auf der CeBIT 2017 präsentierte Huawei sein Global-OpenLab-Programm und stellte seinen Plan für den Aufbau von 15 neuen OpenLabs, in denen mit zahlreichen Industriepartnern kundenorientierte, innovative Lösungen für die digitale Transformation erarbeitet werden sollen.

Global-OpenLab-Programm mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 200 Mio. US-Dollar in drei Jahren

Im Jahr 2017 wird Huawei 7 neue OpenLabs in Städten wie London, Großbritannien; Paris, Frankreich; Moskau, Russland und Johannesburg, Südafrika aufbauen. Dadurch gibt es insgesamt 12 OpenLabs, eine Zahl, die Huawei bis Ende 2019 auf 20 erhöhen will. In den nächsten drei Jahren wird Huawei rund 1.000 Arbeitskräfte für das Programm zur Verfügung stellen, was einer Gesamtinvestition von 200 Millionen US-Dollar gleichkommt.

Victor Yu, Präsident des Industry Marketing & Solution Department der Huawei Enterprise Business Group, erklärte: „Jedes OpenLab ist auf den Bedarf des lokalen Marktes abgestimmt und nutzt lokale Talente und Technologiewerte. So arbeiten wir etwa in München an F&E-Projekten mit deutschen Automobilunternehmen und führen Simulationstests und Forschung zu Connected Cars durch. Wir arbeiten mit hervorragenden lokalen Unternehmen zusammen, um ihre Fähigkeiten in die globale Wertschöpfungskette von Huawei zu integrieren und diese Fähigkeiten rund um den Globus zu fördern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit lokaler IKT-Industrien zu verbessern.“

Huawei hat bisher OpenLabs in 5 Städten aufgebaut und betrieben, darunter Suzhou, China; München, Deutschland; Mexico City, Mexiko; Singapur und Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Diese OpenLabs machen die Markteinführung von gemeinsamen innovativen Lösungen mit mehr als 400 Partnern in den Bereichen Smart City, Finanzwesen, Transport, Energie, Produktion und Medien möglich. Huawei hat mit rund 80 Lösungs-Partnern im Ausland Partnerschaften etabliert. Verschiedene große Unternehmen und Ministerien führen Lösungen ein, die von Huaweis OpenLabs entwickelt wurden. Beispielsweise hat Huawei mit Accenture zusammengearbeitet, um Smart-City-Lösungen zu entwickeln. Huawei und Altair haben sich zusammengeschlossen, um eine Enterprise-Simulation-Cloud-Lösung zu schaffen, die Kunden aus der Automobilindustrie in der Digitalisierung ihrer F&E-Abteilungen unterstützt. Außerdem hat Huawei mit Partnern wie SAP und Oracle an innovativen IoT-Lösungen für den Stromsektor gearbeitet, die es den Kunden ermöglichen, starke und kostengünstige Stromnetze zu bauen.

Plattform- und Ökosystem-Strategie beschleunigt digitale Transformation bei Kunden und Partnern

Das Global-OpenLab-Programm ist auf die „Plattform- und Ökosystem“-Strategie der Huawei Enterprise Business Group abgestimmt. Diese Strategie konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden bei der Entwicklung innovativer, differenzierter und führender industriespezifischer Lösungen, die offene, elastische, flexible und sichere Plattformen zur Beschleunigung der digitalen Transformation von Unternehmen ermöglichen. Huawei konzentriert sich darauf, ein Ökosystem für die digitale Transformation zu ermöglichen, um gemeinsame Innovationen umzusetzen und das Ökosystem im Hinblick auf Industrieallianzen, Geschäftsallianzen, Entwicklerplattformen und Open-Source-Gemeinschaften zu erweitern.

„Den Herausforderungen in einer zukünftigen Smart Society kann man nicht allein begegnen, sie erfordern die Zusammenarbeit innerhalb der IKT-Branche und mit relevanten Partnern. Initiativen wie das Global-OpenLab-Programm zeigen, dass Huawei bestrebt ist, die Bausteine für ein IKT-Ökosystem in dieser Smart Society zu liefern und einen kontinuierlichen industriellen und sozialen Fortschritt durch strategische Allianzen voranzutreiben. Das Global-OpenLab-Programm bringt globale und regionale Geschäftspartner zusammen, um die Innovationsfähigkeiten der Industrie zu fördern. Indem wir den größeren Nutzen der Branchen unterstützen, möchten wir mehr Möglichkeiten für alle Akteure des Ökosystems schaffen,“ ergänzt Yu.

Zur Zusammenarbeit mit Huawei erklärte Rolf Schumann, SVP Global General Manager Platform and Innovation, SAP Cloud Platform: „Seit 2012 besteht die strategische Allianz zwischen SAP und Huawei, die auf unserer sich ergänzenden Software und Hardware basiert, und wir haben an der Entwicklung der gemeinsamen SAP HANA-Lösungen und den Go-to-Market (G2M)-Strategien zusammengearbeitet. Huawei hat 5 globale OpenLabs gegründet, die auf den Unternehmensmarkt abzielen und verfügt über eine komplette Ausrüstung, um potenzielle Kunden und Partner mit integrierten IKT-Plattformen auszustatten, die gemeinsame Innovationen und einen Wirksamkeitsnachweis ermöglichen. SAP ist überzeugt, dass diese OpenLabs die Zusammenarbeit mit Huawei in verschiedenen Bereichen beschleunigen können, z. B. Industrie 4.0, Advanced Metering Infrastructure (AMI), das Internet der Dinge (IoT), Big Data sowie die Business-to-Business (B2B)-Cloud.“

Infosys verfügt seit 2014 über eine Allianz mit Huawei. Umashankar Lakshmipathy, Senior Vice President and Regional Head – EMEA, Cloud & Infrastructure Services, Infosys Limited, erklärte: „Wir haben in den Bereichen Finanzwesen, IoT und Cloud-Data-Center-Lösungen sowie Go-to-Market (G2M)-Strategien umfassend mit Huawei zusammengearbeitet. Das OpenLab von Huawei in Suzhou bietet Partnern eine führende IKT-Plattform, die gemeinsame Innovationen bei Banking- und Smart-Stadium-Lösungen bietet. Wir erhoffen uns, dass unsere gemeinsamen Innovationen mit Huawei durch die OpenLabs von Huawei auch in anderen Regionen, wie z. B. Südasien und den Nahen Osten, auf die ganze Welt ausgeweitet werden können.“

Huawei engagiert sich für die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern bei dem Aufbau von IKT-Plattformen mit Cloud-, Pipe- und Device-Kollaborationen sowie der Organisation symbiotischer, dynamischer und nachhaltiger Ökosysteme. Huawei wird zusammen mit seinen Partnern weiterhin neue Möglichkeiten ausloten, um den Herausforderungen der digitalen Transformation im neuen IKT-Zeitalter zu begegnen.


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