DAUN, 25.02.2016 - 08:16 Uhr
Entertainment - People

Chefredakteur Stefan Aust baut WeltN24 um

(dpa) - WeltN24-Chefredakteur Stefan Aust hat für die Redaktionen weitreichende Reformpläne. Vor allem sollen Print, Online und TV effizienter zusammenarbeiten. Aust stellte sein neues Konzept am Mittwoch, den 24. Februar der Redaktion vor, wie eine Sprecherin des Verlags bestätigte. Ein zentrales Ziel ist demnach, Kapazitäten zu bündeln, die Zahl der Zeitungsressorts zu verringern und das Ineinandergreifen der verschiedenen Mediengattungen zu verbessern. Es gehe darum, voneinander zu profitieren, statt miteinander zu konkurrieren, sagte Aust dem Mediendienst „Meedia.de“.

Mit den Reformplänen verbunden ist auch der Wegfall von bis zu 50 Stellen, wie die Sprecherin bestätigte. Betriebsbedingte Kündigungen sollen jedoch möglichst vermieden werden. Einen festen Zeitrahmen gebe es nicht. Man werde das Gespräch mit den Betroffenen suchen, sagte Aust „Meedia.de“. Zu WeltN24 gehören sowohl die Zeitungsredaktionen von „Welt“ und „Welt am Sonntag“, die Onliner sowie der Nachrichtensender N24.

„Mit dem neuen Konzept konzentrieren wir uns auf die Weiterentwicklung der redaktionellen Integration von Print, Online und TV“, erläuterte die Sprecherin. Bei den Zeitungen soll sich die Zahl der Ressorts von 14 auf 8 verringern. Die Leitung der dadurch größeren Ressorts soll jeweils doppelt besetzt sein.

Bestandteil des neuen Konzepts ist auch eine Änderung beim Bezahlmodell für Welt.de: Bislang gibt es eine begrenzte Menge an Berichten kostenfrei, ein sogenanntes Metered Model. Künftig sollen aufwendig recherchierte Stücke grundsätzlich kostenpflichtig sein. Das gilt zum Beispiel für besonders lange Berichte wie Reportagen. Schnell recherchierte Artikel sollen dagegen weiterhin ohne Bezahlung abrufbar sein.


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