DAUN, 13.06.2014 - 15:37 Uhr
Entertainment - Unternehmen

Chip-Hersteller Intel wittert Morgenluft

(dpa) – Bei dem vom Boom der Smartphones und Tablets kalt erwischten Chip-Hersteller Intel ziehen die Geschäfte an. Wegen einer unerwartet hohen Nachfrage von Firmenkunden nach klassischen PCs erhöhte der Konzern aus dem kalifornischen Santa Clara am 12. Juni seine Prognose. Zu dem Anstieg des PC-Absatzes dürfte auch das Ende der Wartung von Microsoft für das betagte PC-Betriebssystem Windows XP beigetragen haben, das im vergangenen Jahr noch in vielen Unternehmen zu finden war. Für das zweite Quartal seien nun Umsätze von 13,4 bis 14,0 Milliarden Dollar (bis 10,3 Milliarden Euro) zu erwarten, teilte Intel mit. Bisher waren 12,5 bis 13,5 Milliarden Dollar angepeilt worden. Auch für das Gesamtjahr legte der Konzern die Latte etwas höher. Statt einer Stagnation rechnet Intel beim Umsatz nun mit einem Zuwachs. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung würden ebenfalls höher ausfallen als bisher geplant. Die Intel-Aktie zog nachbörslich um 6,6 Prozent an. Intel ist der Platzhirsch im Geschäft mit Prozessoren für klassische Notebooks und Desktop-Rechner. Doch der Konzern konnte bisher kaum Fuß im schnell wachsenden Geschäft mit Smartphones und Tablets fassen. Dagegen schrumpfte der PC-Markt zuletzt um bis zu zehn Prozent im Jahr. Intel arbeitete zuletzt mit Hochdruck auch daran, seine Chips in Alltagsgeräte zu integrieren, um sie mit dem Internet zu verbinden. Das reicht vom Auto bis zum Babyfon.

www.intel.com


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