- © Foto: Reflex Aerospace -
DAUN, 04.04.2022 - 15:15 Uhr
Entertainment - Unternehmen

Deutsches New Space Start-Up will künftig Satelliten in Rekordzeit bauen

Unternehmen holt Ex-Airbus-Mitarbeiter Christian Lindener an Bord

Reflex Aerospace, ein in Berlin und München ansässiges New Space Start-Up, will mit leistungsstarken und auf individuelle Anforderungen zugeschnittenen Satelliten den Markt umkrempeln. Das Unternehmen hat sich dazu den bisherigen Airbus Mitarbeiter Christian Lindener an Bord geholt, der bislang bei Airbus für Innovation und Company Building zuständig war. Der 39-jährige Top-Manager stieg Anfang April als Co-Gründer bei Reflex Aerospace ein, wie das New Space Start-Up am 4. April bekanntgab.

3D-Druck verkürzt Produktionszeit von Satelliten auf unter ein Jahr

Durch Software-basierten Betrieb und Service-orientierte Angebote erfüllt das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden deutlich günstiger und flexibler als etablierte Hersteller heute. Neue Methoden, wie 3D-Druck, verkürzen die Produktionszeit von Satelliten auf unter ein Jahr.

Europäische Satelliten-Konstellation für Breitband-Internet als Key Projekt

Zusammen mit den Partnerfirmen Mynaric und Isar Aerospace führt Reflex Aerospace zudem das Konsortium UN:IO an, das im Auftrag der Europäischen Kommission die Etablierung einer Konstellation von 400 Satelliten für Breitband-Internet prüft.

Christian Lindener, Co-Gründer bei Reflex Aerospace; Bildrechte: Reflex Aerospace „Ob Kommunikation, Navigation oder Klimabeobachtung: Technologien im All bestimmen unser Leben auf der Erde“, sagte Christian Lindener. „Das Potential des globalen Space-Marktes wird sich bis 2040 auf über eine Billion Dollar pro Jahr verdreifachen. Wer da mitspielen will, braucht heute vor allem eines: Tempo, Tempo, Tempo. Und da bin ich mit dem Team von Reflex Aerospace an der allerersten Adresse.“

Bei Reflex Aerospace trifft Lindener auf hochqualifizierte Mitstreiter aus der Weltraum-Industrie. Mitgründer und CEO Walter Ballheimer hatte zuvor das German Orbital Systems gegründet und war CTO bei Exolaunch. Weitere hochkarätige Zugänge aus der Aerospace and Defence Industrie werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

CEO Walter Ballheimer begrüßte Lindener mit den Worten: „Die klassische Space-Industrie ist zentralisiert, national und bürokratisch. Next Space hingegen ist offen, global und unternehmerisch. Genau hier bauen wir auf die Stärken von Chris: In der internationalen Start-Up Welt ist er schon heute eine Legende. Bei Reflex Aerospace wird er unser Partnernetzwerk ausbauen sowie die Strategie und anstehenden Finanzierungsrunden vorantreiben.“

Lindener gehört zu den profiliertesten europäischen Spezialisten für das Wachstum innovativer Tech-Startups mit privatem Risikokapital. Geboren in Brasilien, wuchs er in Mexiko auf und studierte in den USA, Spanien und Österreich. In der europäischen Branche machte er sich einen Namen durch den erfolgreichen Aufbau von Förderprogrammen und der Marktetablierung von über 50 Tech-Startups aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Als Geschäftsführer der Risikokapitalgesellschaft Wayra Germany bereitete er zudem junge Technologiefirmen auf die Integration in das Unternehmensportfolio von Telefonica vor. Seit 2019 war er bei Airbus und leitete zuletzt als Chef von Airbus Scale das interne Innovationsmanagement und externe Company Building aller Konzern-Divisionen.

Reflex Aerospace ist ein in Berlin und München ansässiges New Space Start-Up, das mit leistungsstarken und auf individuelle Anforderungen zugeschnittenen Satelliten den Markt umkrempeln will. Durch Software-basierten Betrieb und Service-orientierte Angebote erfüllt das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden deutlich günstiger und flexibler als etablierte Hersteller. Zusammen mit den Partnerfirmen Mynaric und Isar Aerospace führt Reflex Aerospace zudem das Konsortium UN:IO an, das im Auftrag der Europäischen Kommission die Etablierung einer Konstellation von 400 Satelliten für Breitband-Internet prüft (INFOSAT berichtete).

www.reflexaerospace.com

 


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