DAUN, 15.03.2022 - 15:31 Uhr
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Dietrich Bauer leitet neuen MDR-Rundfunkrat

Dietrich Bauer ist neuer Vorsitzender des MDR-Rundfunkrats. Die Mitglieder wählten ihn am 14. März 2022 mit großer Mehrheit turnusgemäß an die Spitze des Aufsichtsgremiums. Zum ersten Stellvertreter wurde Horst Saage (Sachsen-Anhalt) gewählt, zur zweiten Stellvertreterin die bisherige Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade (Thüringen).

Der neue Rundfunkratsvorsitzende Dietrich Bauer ist evangelischer Pfarrer und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Sachsen. Er war mehrere Jahre Vorsitzender des Evangelischen Presseverbands Ost und des Evangelischen Medienverbands in Sachsen. Von 2012 bis 2019 war Dietrich Bauer bereits Mitglied im MDR-Rundfunkrat. Für die Wahl zum Vorsitz war er aus der Landesgruppe Sachsen des MDR-Rundfunkrats vorgeschlagen worden. 

Sein Stellvertreter Horst Saage ist erneut von den Landesbauernverbänden Sachsen-Anhalt in das Gremium entsendet worden. Er war mehrere Amtszeiten Mitglied des MDR-Rundfunkrats, dem er wiederholt als Vorsitzender vorsaß. Prof. Dr. Gabriele Schade ist von den Umweltverbänden aus Thüringen in das Gremium entsendet und war zwei Mal Vorsitzende, zuletzt von 2019 bis 2022. 

Dietrich Bauer: „Gerade in diesen Zeiten zeigt sich die große Verantwortung des MDR als Orientierungshilfe und verlässlicher Anker für die Menschen und er erfüllt mit seinen Angeboten zuverlässig seinen gesetzlichen Auftrag in Information, Kultur, Unterhaltung, Bildung sowie Beratung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Rundfunkrat, der als Aufsichtsorgan das gesellschaftliche Gegenüber und ein aufmerksamer Partner für die Intendantin und den Verwaltungsrat sein wird. Es gilt, den MDR als gemeinsamen und starken Medienanbieter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit seiner Unabhängigkeit, regionalen Bindung und überregionalen Strahlkraft auch im digitalen Zeitalter weiter zu entwickeln.“

Intendantin Karola Wille gratulierte den neuen Vorsitzenden zur Wahl in die Ämter: „Der Rundfunkrat ist mit seiner Aufsichtsfunktion ein wichtiger Begleiter des MDR gerade auch in Zeiten vielfältiger Veränderungen, in denen die Verantwortung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Gewährleistung von Meinungsvielfalt, für Orientierungshilfe und für gesellschaftlichen Zusammenhalt größer denn je ist. Der Entwicklungsplan ‚MDR für alle‘ ist unser Kompass für die Ausrichtung der Angebote bis 2025. Die vielfältigen Sichtweisen und Perspektiven der Rundfunkratsmitglieder als Vertreterinnen und Vertreter der Allgemeinheit stärken die Gemeinwohlorientierung und Verankerung des MDR bei den Menschen in unserer Region. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Rundfunkratsvorsitz.“ 

Der Vorsitz im MDR-Rundfunkrat wechselt alle zwei Jahre und kommt turnusgemäß aktuell aus Sachsen. Der MDR-Rundfunkrat wacht darüber, dass der MDR seinen staatsvertraglichen Auftrag erfüllt. Er vertritt die Interessen der Allgemeinheit und trägt dabei der Vielfalt der Meinungen Rechnung. 

Der Rundfunkrat wählte zudem seine Vertreter in die Programmbeiräte von ARD und ARTE: Neuer Vertreter des MDR-Rundfunkrates im ARD-Programmbeirat ist Guido Kosmehl aus Sachsen-Anhalt. Er löst die bisherige MDR-Vertreterin Susanna Erbring ab, die aus dem Rundfunkrat ausgeschieden ist. 

Sarah Sieber aus Sachsen vertritt den MDR-Rundfunkrat neu im Programmbeirat ARTE Deutschland. Zum Vertreter des MDR im Programmbeirat von ARTE G.E.I.E. hat der MDR-Rundfunkrat erneut Sandro Witt aus Thüringen berufen.


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