DAUN, 21.05.2015 - 10:24 Uhr
Entertainment - Veranstaltungen

Europäische Medien-Reguliererkonferenz „Trimediale“ am 16. Juni in Stuttgart

Braucht die Medienvielfalt einen Rettungsschirm?

Unter dem Leitthema „Rettungsschirm für die Vielfalt? – Europäische Regulierungsansätze 3.0“ hat am 16. Juni in Stuttgart die „Trimediale“ 2015 die Zukunft der regionalen Inhalte in Europa im Fokus. Wie kann vor dem Hintergrund der dramatischen Verschiebungen der Werbemärkte auch in Zukunft die Qualität der lokalen und regionalen Berichterstattung erhalten bleiben? Drohen darüber hinaus durch Digitalisierung, Verschlüsselung  und immer kleinteiligere Rechteverwertung neue Grenz- und Schlagbäume im vereinigten Europa? Die „Trimediale“ ist das Forum der Medienaufsichtsbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und versteht sich als grenzüberschreitende Diskussionsplattform hochkarätiger Experten und Entscheider. Sie treffen sich dieses Jahr auf Einladung des Europabeauftragten der deutschen Medienanstalten und Präsidenten der baden-württembergischen Landesanstalt für Kommunikation LFK, Thomas Langheinrich, in Stuttgart.

Unter dem Leitthema „Rettungsschirm für die Vielfalt? – Europäische Regulierungsansätze 3.0“ hat am 16. Juni in Stuttgart die „Trimediale“ 2015 die Zukunft der regionalen Inhalte in Europa im Fokus. Wie kann vor dem Hintergrund der dramatischen Verschiebungen der Werbemärkte auch in Zukunft die Qualität der lokalen und regionalen Berichterstattung erhalten bleiben? Drohen darüber hinaus durch Digitalisierung, Verschlüsselung  und immer kleinteiligere Rechteverwertung neue Grenz- und Schlagbäume im vereinigten Europa? Die „Trimediale“ ist das Forum der Medienaufsichtsbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und versteht sich als grenzüberschreitende Diskussionsplattform hochkarätiger Experten und Entscheider. Sie treffen sich dieses Jahr auf Einladung des Europabeauftragten der deutschen Medienanstalten und Präsidenten der baden-württembergischen Landesanstalt für Kommunikation LFK, Thomas Langheinrich, in Stuttgart.

Qualitätsjournalismus – ein Zukunftsmodell?

In seiner Keynote wird der Vize-Präsident des Europäischen Verbandes der Zeitungsverleger, Valdo Lehari jr. skizzieren, vor welchen Herausforderungen der lokale und regionale Journalismus in Zukunft steht. Welche Überlebensstrategien und Best-Practice-Cases gibt es, die Hoffnung machen? Einen weiteren Einblick wird Prof. Dr. Mark Eisenegger bieten, Co-Institutsleiter des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich, das das Jahrbuch „Qualität der Medien“ in der Schweiz herausgibt.

Unter dem Stichwort „Wer sichert das Niveau im Journalismus“ diskutieren danach Vertreter europäischer Medienregulierer, Praktiker und Wissenschaftler über die Frage, was nötig ist, um Qualitätsjournalismus zu sichern und auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen. Wo muss neu gedacht werden? Zugesagt haben neben Prof. Dr. Eisenegger auch Dr. Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten in Deutschland (DLM), Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer für den Fachbereich Medien der österreichischen Regulierungsbehörde RTR-GmbH und Dr. Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin „Der Standard" in Wien. Die Moderation übernimmt der Fachjournalist und Medienexperte Dr. Jörn Krieger.

Regionale und lokale Inhalte am Scheideweg

Hohe Personalkosten, großer technischer Aufwand aber nur geringe regionale Werbeerlöse - wird die lokale Berichterstattung durch globale Player plattgewalzt? Wo gibt es bereits erfolgreiche europäische Förder- und Finanzierungsansätze, aber auch innovative Konzepte bei der journalistischen Ausbildung? Diese Fragen stehen im Zentrum des zweiten Teils der Konferenz. Prof. Dr. Boris Kühnle von der Hochschule der Medien (HdM) wird eine aktuelle Studie präsentieren, die die Herausforderungen der regionalen Medien analysiert.

Wie kann Qualität erhalten und überprüft werden? Dieser Frage wird Prof. Dr. Vinzenz Wyss nachgehen. Als Geschäftsführer der Media Quality Assessment GmbH überprüft er als unabhängige Evaluationsstelle im Auftrag des BAKOM die Anforderungen an die Qualitätssicherung der regionalen und lokalen Radio- und Fernsehveranstalter in der Schweiz.

Unter dem Titel „Vom Laufstall zur Gehilfe – Lokale Inhalte am Dauertropf“ diskutieren danach mit dem Medienjournalisten Tilmann P. Gangloff Regulierer und Fernsehveranstalter, welche Fördermodelle sinnvoll sind und sich bewährt haben. Wo müssen die Stellschrauben neu justiert werden? Auf dem Podium sitzen Karin Müller, Chefredaktorin Telebasel, Bert Siegelmann, Geschäftsführer Rhein-Neckar-Fernsehen und Verbandsvertreter regionaler TV-Veranstalter in Deutschland, Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation LFK, Mag. Claudia Schreiner, Leiterin Abteilung Fonds & Förderungen der RTR-GmbH, sowie Marcel Regnotto, stv. Abteilungschef Medien, Sektionschef Grundlagen Medien des BAKOM.

Copyright und Co.: Rechte und ihre Grenzen

Die Zukunft der Rechteverwertung steht im Mittelpunkt des letzten Konferenzteils. Nach einer Einführung von Urheberrechtsfachmann Rechtsanwalt Michael Schmittmann diskutieren Experten die Möglichkeiten eines wirksamen Urheberrechtsschutzes, die Chancen eines einheitlichen europäischen Schutzraumes, aber auch die Gefahr neuer Grenzräume. Werden in Zukunft Bewegtbildinhalte nur noch verschlüsselt angeboten und welche Herausforderungen ergeben sich durch die starke Zunahme der nicht-linearen Mediennutzung?

Teilnehmer

Teilnehmer sind Peter Wiechmann, Justiziar beim SWR, Ulrich Müller-Uri, Geschäftsführer der On-Demand-Plattform Flimmit GmbH, an der auch der ORF beteiligt ist, Heiko Zysk, Vice President Governmental Relations & Head of European Affairs der ProSiebenSat.1 Media AG, Dr. Tobias Schmid, Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland GmbH sowie Vorstandsvorsitzender des VPRT und Dr. Christoph E. Palmer, Geschäftsführer der Produzentenallianz. Die Moderation übernimmt Philipp Otto, Redaktionsleiter iRights.info. 

Anmeldung

Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung der Medienanstalten, der Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) und des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) ist bis zum 9. Juni möglich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Zur Anmeldung


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