DAUN, 09.07.2014 - 15:08 Uhr
Entertainment - Veranstaltungen

gfu Insights & Trends: Experten präsentierten aktuelle Branchenthemen

gfu Insights & Trends ist ein im Jahr 2012 gestartetes Expertenformat, mit dem die gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Veranstalter der IFA, am 9. Juli 2014 im bcc in Berlin Einblicke in aktuelle Branchenthemen präsentierte. Die Informationsveranstaltung hatte 2014 mit dem Titel „Die Digitale Gesellschaft – smart und vernetzt“ vielfältige Themen rund um die Digitale Gesellschaft im Fokus. Sie richtete sich an Entscheider und Führungskräfte der beteiligten Industrien und Branchen (Consumer Electronics, Home Appliances, Automotive, Health Care, Handel, Broadcast), Journalisten der Fach- und Fachhandelsmedien sowie Vertreter der Publikumsmedien und der Politik. Moderiert wurde gfu Insights & Trends von Judith Rakers, Journalistin und Fernsehmoderatorin.

Studie „Werden wir immer smarter?“

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, präsentierte die Ergebnisse einer exklusiven, europaweiten Studie zum aktuellen Verbraucherverhalten mit dem Titel „Werden wir immer smarter?“ Flach, größer, schärfer und zunehmend vernetzt – die Entwicklung bei den TV-Geräten in deutschen Wohnzimmern zeigt deutliche Trends. Gleichzeitig verändert sich das Fernsehverhalten der Zuschauer. Immer häufiger sehen sie Sendungen „zeitautonom“, also dann, wann sie es wollen und nicht zu den vorgegebenen Ausstrahlungszeiten der TV-Sender. Auch die Kaufbereitschaft für neue TV-Geräte ist auf hohem Niveau. Bis zum Ende dieses Jahres wollen zwölf Prozent eine Neuanschaffung tätigen. Weiter oben auf der Anschaffungsliste stehen, neben anderen Geräten, die Smartphones. Hier planen 20 Prozent eine Neuanschaffung bis zum Jahresende. In einen Tablet-PC wollen 17 Prozent noch in diesem Jahr investieren und dass die Küche eine zunehmende Bedeutung hat, zeigt die Zahl von 24 Prozent, die noch in diesem Jahr in ein neues elektrisches Küchengerät investieren wollen.

GfK: Aufbruchsstimmung

Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology GmbH, widmete sich der Situation im Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte. „Chance oder Untergang – Der digitale Markt im Zwiespalt zwischen Aufbruchs- und Endzeitstimmung“, so der Titel des Beitrags. Für Boyny steht das Ergebnis fest: Es ist Aufbruchsstimmung. Zwar zeigt sich im Markt, dass sich Gerätefunktionen wie Videos aufnehmen, Fotos schießen und Musik hören von klassischen Gerätearten beispielsweise auf Smartphones und Tablet-PCs verlagern. Der Gesamtmarkt der technischen Konsumgüter wird aber in diesem Jahr um 5,9 Prozent wachsen. Zentrale Gerätearten der Unterhaltungselektronik, wie TV-Geräte mit großen Bilddiagonalen, sind alternativlos. Sie ergänzen sich mit den kleinen Bildschirmen der mobilen Geräte.

Vernetztes Fahren

Sebastian Kurme, Leiter Unternehmenskommunikation, HERE, a Nokia company, stellte danach unter dem Thema „Sicher, aktuell und automatisiert: Perspektiven zum vernetzten Fahren“ aktuelle Trends und Informationen zur Konnektivität im Auto vor. Aktuell gibt es 32 Millionen Autos, die weltweit mit dem Internet vernetzt sind. Bis 2020 werden es mehr als 150 Millionen sein. Das Auto muss nach Meinung Kurmes Teil des Internet of Things werden. Er fordert einen fließenden Übergang der Nutzung persönlicher Geräte auf die Infrastruktur im Fahrzeug. Die Sicherheit beim Fahren steht dabei an erster Stelle.

Smart Home als „Terra incognita“

Hans Wienands, Executive Vice President, Samsung Electronics GmbH, stellte „Die neue Welt des Konsumenten“ vor. Gleich zu Beginn seines Vortrags konstatierte er, dass „Die neue Welt jetzt ist. Die Konsumenten leben bereits smart und vernetzt“. Das Smart Home allerdings sieht Wienands nach wie vor als „Terra incognita“. Die Konsumenten haben davon nur unklare Vorstellungen. „Deshalb müssen wir uns trauen, in kleinen Schritten zu denken.“ Die Schaffung eines Smart Home-Massenmarktes sieht er als Summe vieler kleiner smarter Szenarien. Es gehe nicht um komplexe, teure Infrastrukturen, sondern um das Erlebnis des Zusammenspiels. „Smart Home ist das nächste große Ding.“

Neues Kongressformat

Den Abschluss bildeten Informationen zum „IFA+ Summit: Neues Kongressformat für die digitale, vernetzte Welt“, mit dem die IFA 2014 erstmals mit einem eigenen Kongressformat neue Zeichen setzt. Hans-Joachim Kamp schlug damit die Brücke zur IFA, der weltweit bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances. 2014 setzt die IFA erstmals mit einem eigenen Kongressformat neue Zeichen. Unter dem Titel „IFA+ Summit – Next Level Of Thinking“ werden internationale Vordenker, Top-Executives und Entrepreneure aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Big Data, Home, Design und New Entertainment für zwei Tage parallel zur IFA zusammenkommen.

www.gfu.de


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