Personen v.l.: Dr. Oliver Baumann (M-net), Peter Müller (Geschäftsführer SWE); Silvia Kleinscheck (M-net), Karl Neuner (Prokurist SWE) und Christoph Seitz (Vertriebsleiter Wärme & Breitband SWE). Personen v.l.: Dr. Oliver Baumann (M-net), Peter Müller (Geschäftsführer SWE); Silvia Kleinscheck (M-net), Karl Neuner (Prokurist SWE) und Christoph Seitz (Vertriebsleiter Wärme & Breitband SWE). - © Foto: Stadtwerke Weilheim i.OB -
DAUN, 03.06.2022 - 14:24 Uhr
Entertainment - Unternehmen

Glasfaserinternet von M-net ab Herbst auch in Weilheim verfügbar

Internet-, Telefon- und IPTV-Anschlüsse von dem bayerischen Glasfaseranbieter M-net sind ab Herbst 2022 auch in der oberbayerischen Stadt Weilheim verfügbar. Rund 900 Haushalte und Gewerbebetriebe können dann von den neuen M-net Angeboten mit Anschlüssen bis zu 1 Gigabit pro Sekunde profitieren. Die Stadtwerke Weilheim i.OB Energie GmbH (SWE) öffnen hierzu ihr bestehendes, über 230 Kilometer langes Glasfasernetz im Rahmen einer Open Access-Kooperation für M-net. Die SWE wollen das Glasfasernetz in den kommenden Jahren auf eigenwirtschaftlicher Basis weiter ausbauen.

Egal ob Home-Office, Video-Konferenzen, Online-Schulungen oder Streaming-Dienste – die Anforderungen an qualitativ hochwertige Datenkommunikation steigen. Die digitale Gesellschaft braucht hohe Bandbreiten. Dafür sind stabile, schnelle, skalierbare und ökologisch nachhaltige Glasfaseranbindungen auch künftig die sichere Lösung. 

So baut die SWE bereits seit 2017 ihr eigenes Glasfasernetz im Gemeindebereich stetig weiter aus: „Unser leistungsstarkes Breitbandnetz ist bereits über 230 km lang und es wächst weiter. Alle sogenannten ‚weißen Flecken‘ Weilheims haben wir im Lauf der vergangenen Jahre gefördert erschlossen. Wo es keine staatliche Förderung gibt, erweitern wir unser Glasfasernetz eigenwirtschaftlich. Unser Team hat langjährige, fundierte Erfahrung im Glasfaserausbau und bildet sich ständig weiter“, so SWE-Prokurist Karl Neuner.

M-net als neuer Provider im Netz der SWE

Einen schnellen und sicheren Datentransfer für immer mehr Anwender in Weilheim zu schaffen, ist Ziel der SWE. Aktuell nutzen bereits zwei Provider das Glasfasernetz der SWE. Mit M-net haben die Stadtwerke nun einen weiteren, verlässlichen Partner gewonnen, um die Bürgerinnen und Bürger Weilheims mit leistungsstarken Telekommunikationsdiensten zu versorgen: „Anfang Mai haben wir einen Providervertrag mit M-net geschlossen, einen ‚Rahmenvertrag über die Nutzung von passiver Infrastruktur zu Telekommunikationszwecken‘“, freut sich Stadtwerke-Chef Peter Müller. „Somit bietet der bekannte Anbieter M-net bald attraktive Angebote für Privat- und Geschäftskunden über unser hochmodernes Glasfasernetz an.“

Als erster klimaneutraler Telekommunikationsanbieter in Deutschland versorgt M-net große Teile Bayerns, den hessischen Main-Kinzig-Kreis sowie den Großraum Ulm mit zukunftssicherer Kommunikationstechnologie. „Schon in wenigen Monaten stehen Kundinnen und Kunden in Weilheim alle M-net Produktangebote zur Verfügung. Für Privatkunden bedeutet das Telefon- und Internetanschlüsse mit einer Bandbreite bis zu 1 Gbit/s sowie die Möglichkeit, mit M-net TVplus einen vollwertigen, internetbasierten TV-Anschluss zu buchen“, sagt Dr. Oliver Baumann, Abteilungsleiter Expansions- & Kooperationsmanagement bei M-net. „Kooperationen wie die mit den Stadtwerken Weilheim sind uns als regional verwurzelter Anbieter aus der Region für die Region sehr wichtig. Und gerade Open Access-Vereinbarungen sind das Modell der Zukunft: Wer sein Netz für mehrere Provider öffnet, bietet nicht nur den Kundinnen und Kunden mehr Auswahlmöglichkeit, er unterstützt damit auch den weiteren Glasfaserausbau in Gebieten, die bislang aus Kostengründen noch nicht erschlossen werden konnten.“

Warum Glasfaser?

Glasfaseranschlüsse sind technologisch und in Bezug auf ihre Leistungsfähigkeit allen anderen Anschlussvarianten überlegen. Sie bieten hohe, stabile Bandbreiten und eignen sich besonders für datenintensive Anwendungen wie Streaming, Gaming oder das Arbeiten mit cloudbasierten Systemen. Darüber hinaus ist die Datenübermittlung per Licht deutlich energieeffizienter als die über kupferkabelbasierte Anschlüsse, denn die Daten werden nicht durch Stromimpulse, sondern per Lichtsignal übermittelt.

 


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